Island 2002

5. April 2007

Da ich momentan weder Zeit noch Lust zum bloggen habe, sich aber dauernd alle beschweren, gibts jetzt mal einen Blogeintrag aus einer Zeit wo es noch garkeine Blogs gab. Folgenden Text hab ich beim Aufräumen gefunden, er handelt von einem Wochenendurlaub auf Island, den ich damals mit meinem Kumpel Michael von Paris aus gemacht hab.

Island ist einfach unglaublich schön, und die 2einhalb Tage die wir (ein Kumpel und ich) da waren haben mir gereicht um mich restlos in die Insel zu verlieben.
Wir sind Freitag Nachmittag bei regnerischem Wetter hier losgeflogen (dreieinhalb Stunden Flug), und über der ganzen Nordsee war ein einziger Wolkenteppich. Aber sobald die Insel in Sicht kam, waren alle Wolken verschwunden und wir sind in strahlendem Sonnenschein mit völlig blauem Himmel in Reykjavik gelandet.

Dann erstmal eine Stunde mit dem Bus in die Stadt rein (der FH ist ziemlich weit weg). Abends haben wir dann schon mal eine gute Kneipe gefunden, waren aber gegen Mitternacht zu Hause weil wir am nächsten Morgen erst mal eine Touristenrundfahrt gebucht hatte. Die war auch super, wir waren bei den Geysiren, und haben die atemberaubende Landschaft bewundert. Mir hat einer der Wasserfälle (”Gullfoss”) am meisten gefallen, ich hätte da eine Stunde herumstehen und den nur anschauen können.
Die Temperaturen waren um den Gefrierpunkt, aber es war gut windig (15-18m/s, bei uns heißt sowas Sturm), und die Gischt ist dann an den Felswänden, an Grashalmen, Steinen etc. gefroren, so dass alles mit Eiskristallen geglitzert hat und überall Eiszapfen und bizarre Strukturen waren. Und das Wasser fällt in einen Canyon hinein so dass das ganze auch noch richtig Krach macht und entsprechend furchterregend aussieht. Aber eigentlich kann man es nicht beschreiben, man muss es selber sehen.

Unser Tourist-Guide war ziemlich gut, davon abgesehen dass er etwas schleppend gesprochen hat, war das was er erzählte wirklich interessant. Dann waren wir noch an der tektonischen Kontinentalgrenze zwischen Amerika und Europa, da kann man einfach so durchwandern, es ist halt so ein Riss in der Erde aber brodelnde Lava sieht man dort (leider ;) nicht.

Auf der Tour haben wir dann so ein finnisches Mädel kennengelernt und mit der sind wir dann abends wieder in unsere Kneipe gegangen, die sich zu unserer Überraschung als Disco entpuppte (auf der oberen Etage). Wir waren vorher noch in einer anderen Kneipe gewesen (man will ja nicht immer das selbe machen) aber da war’s uns zu teuer. Island ist _furchtbar_ teuer, egal was oder wo Du kaufst. Irgendwo hab ich gelesen, dass sie das Land mit dem höchsten Lebensstandard in Europa sind und das merkt man auch. Isländer sind sehr gebildet, alle sprechen Englisch, die meisten Deutsch, viele Dänisch, Französisch, Schwedisch, Norwegisch etc., und die Preise sind halt astronomisch.

Leider entpuppte sich unsere Bekanntschaft als Tanzmuffel und als wir dann nach oben gingen war sie schlecht gelaunt, aber irgendwie waren wir auch ganz froh sie loszuwerden…
Und in Island ist einfach JEDE einzelne Frau blond. Es war einfach paradiesisch :)

Am nächsten Morgen haben wir uns mit schon größeren Schwierigkeiten und großen Ringen unter den Augen aus dem Bett gequält und sind zur “blauen Lagune” gefahren. Das ist ein künstlicher warmer See. In Island werden natürliche heiße Quellen als Kraftwerke genutzt und da gibt’s eins wo man das Abwasser halt im Boden versickern lassen wollte. “Leider” ist es nicht versickert, also hat man kurzerhand ein Schwimmbad draus gemacht. Das Wasser stinkt fürchterlich nach Schwefel (tut’s aber überall auf Island, selbst aus der Dusche kommt das Zeug. Ist beim Zähneputzen unangenehm, man muss sich halt sagen “nein, es sind keine faulen Eier und Bakterien und Fäulnis, es ist einfach nur elementarer Schwefel und da wo der herkommt überlebt garantiert kein einziger Keim” und dann geht’s!), und man kann nur 2-3 cm unter die Oberfläche schauen, aber es soll gesund sein. Ist halt extrem Mineralhaltig.

Nachmittags hatten wir dann ein Auto gemietet (Nissan Almera, selten ein langweiligeres Auto gefahren, nen Motor wie ne Schlaftablette und ein Fahrwerk wie das dazugehörige Wasserbett) und dann kam der absolut beste Teil der ganzen Reise. Wir sind einfach ziellos an der Südküste entlanggefahren. Es war inzwischen selbst für Island ziemlich windig (18-21 m/s, das was man bei uns einen kleinen “Orkan” nennt). Jedenfalls war der Seitenwind beim fahren übel, schneller als 100 war an manchen Stellen gefährlich. Aber alles in allem ging’s so gerade noch. Wir haben versucht zur Steilküste hinzufahren, aber das ging nicht, erstens hat der Wind Staub aus dem Landesinneren nach Süden geweht, so dass man quasi nichts sehen konnte also nicht wie Nebel aber absolut keine Fernsicht), damit wäre die Küste sowieso irgendwie witzlos gewesen. Aber dann war da auch noch so ein Fluss im Weg und wir hatten keine gute Karte und dann haben wir es gelassen. Aber dabei haben wir die Winzigkeit der Städte dort mitbekommen. Die größte Stadt im Süden [mit einem genauso unaussprechlichen Namen wie alles dort; witzig war immer wenn der Reiseführer einen Tag vorher Namen gesagt hat, “We’re gonna drive to *mumble, mumble*, where we can see the famous *nuschel-nuschel*-falls. Further information can you see on www.mumble-mumble.is”. Er hat es wirklich SO gesagt und NICHT Buchstabiert :) hat 5000 Einwohner, alles über 800 EW heißt Stadt. Aber dort gibt’s immer nen Supermarkt, oft ne Kirche, Cafe, Tanke, Boutiquen etc. denn die Leute können halt nicht “mal eben” rüber in die nächstgrößere Stadt.

Trotzdem nichts wo ich leben wollte - zu abgeschieden. Weiter ging’s dann zum höchsten Wasserfall Islands, dem *mumble-mumble*, aber bevor wir dort ankamen sahen wir einen anderen, der viel schöner war. Man konnte hinter dem Fall hergehen, und auch hier wieder diese Eisglitzer-Landschaft drumherum. Mann konnte sich auch auf so einen Felsvorsprung stellen, und weil dann um einen herum nichts außer Wasser war konnte man nicht nur einen RegenBOGEN sondern den ganzen RegenKREIS sehen, nur unterbrochen durch die eigenen Füße! Dann sind wir weitergefahren. Das Szenario war einmalig, rechts der Strasse Ebene die irgendwann aufhörte weil’s da zum Meer runterging, links steile Kliffs wo ab und zu Wasserfälle aus den Gletschern runterkamen, und die Strasse kilometerweise geradeaus. Aber die Landschaft ändert sich ständig, von Vulkanlava-Mondlandschaften bis zu grünen Wiesen sinds oft nur ein paar Kilometer.

Um Island geht eine einzige gut gepflegte und geteerte Ringstrasse, praktisch alles andere ist Schotter. Wir sind dann noch zu einem Gletscher hingefahren, da gab’s dann nicht mal mehr Schotter. Die Strasse bestand daraus dass man halt auf 5 Meter Breite die größten Lavabrocken weggeräumt hat. Aber Verkehrszeichen haben sie dann hingestellt :) Man konnte dann relativ nah an den Gletscher fahren. Der Wind war hier unheimlich stark, Michael hat’s z.B. die korrekt montierte Schutzklappe seiner Kamera weggeweht, und die ist nicht mehr aufgetaucht. Wir sind dann noch ein bisschen da herumgeklettert, ich Hirsch hatte natürlich meine weißen Turnschuhe angezogen und prompt mit beiden Füssen 15 cm in ein tiefes Matschloch gelatscht. Dafür durften wir dann mit kalten (und ich dazu noch mit _nassen_) Füßen unser Auto suchen , weil wir uns nicht genau gemerkt hatten wo der Parkplatz war und in der hügeligen Moränenlandschaft sieht man ja nix… Letztendlich haben wir’s aber gefunden bevor ich ernsthafte Frostschäden erlitten habe :-)

Dann mussten wir leider zurück, haben uns noch nen Burger geholt (wir haben uns quasi ausschließlich von McDo ernährt, weil alles andere unerschwinglich teuer war; ach ja und von geklauten Brötchen vom Frühstückstisch. Am letzten Tag ist Michael erwischt worden und der Hotelmanager hat uns angepfiffen und meinte er sollte es zurücklegen. Wir sind dann schnell rausgeflutscht und haben was von “Bus ist da” gerufen.

Das Hotel war aber super in Ordnung, ich hab gesehen wenn man es normal bucht kostet es 125 Euro die Nacht… Weiß der Geier wie das Reisebüro unseren Preis hinbekommen hat.

Tja und am nächsten Morgen, nach “erholsamen” 4 Stunden Schlaf haben wir uns dann zum Flieger geschleppt und sind wieder nach Paris gejettet :-( (((.

Up & Running again

22. November 2006

Gestern und heute habe ich in mühevoller Copy&Paste-Handarbeit mein Blog repariert, das nun wieder in altem Glanz erstrahlt, zusammen mit meiner Homepage, die jetzt endlich wieder online ist.

Welcome back! :-)

München

22. November 2006

Nachdem ich ja jetzt längere Zeit aus purer Faulheit nichts geschrieben habe, habe ich mir vorgenommen, in München wieder mit dem Bloggen anzufangen.

Und mein erster Tag in meiner neuen Stadt scheint mir dafür genau der richtige Zeitpunkt zu sein.

Ich bin ja gestern, also Sonntag, mit dem Zug nach München gefahren, nachdem ich von meiner Mitfahrgelegenheit einfach in Aachen am verabredeten Treffpunkt sitzengelassen wurde. Glücklicherweise hat mein Hostel 24h Check-In, so dass dieser unzuverlässige Mistkerl ausser einem Loch in meiner Geldbörse keinen weiteren Schaden angerichtet hat.

Für alle die sich jetzt fragen, warum um alles in der Welt ich in einem Hostel wohne, das liegt daran, dass Kai heute eine Klausur schreibt. Nagut das ist eine etwas unlogische Erklärung, also nochmal von vorne.

Kai ist mein Vormieter in der Wohnung. Und da ich die Wohnung erst ab 1.9. gemietet habe, kann Kai darin auch munter weiterwohnen solange er möchte. Da Kai aber eh nach Köln zieht, hat er mir erlaubt, schon früher einzuziehen. Leider schreibt aber jetzt, wie schon erwähnt, der Kai heute noch eine (letzte) Klausur, was zur Folge hat, dass er morgen erst auszieht. Und ich ein. Bis dahin bleibe ich im Hostel.

Morgen ist übrigens nicht irgendein Dienstag, sondern Mariä Himmelfahrt. Und das ist in Bayern ein Feiertag. Weil ich aber so fleißig bin, gehe ich trotzdem morgen ein paar Stunden arbeiten. Sofern mich der Wachdienst reinlässt, denn eine Chipkarte o.ä. hab ich noch nicht gekriegt.

Ich hab nämlich noch sehr viel über meinen neuen Job zu lernen, wie ich heute bemerkt habe. Und da kann es sicherlich nicht schaden, morgen ein paar Stunden in schlauen Büchern nachzulesen, was schlaue Leute da so alles drüber aufgeschrieben haben.

Heute war nämlich mein erster Arbeitstag, und davon abgesehen dass es sehr viel Spaß gemacht hat und sehr spannend war, war es auch sehr stressig. Alle wollten mir nämlich furchtbar viel erklären, und davon abgesehen, dass ich nur ungefähr die Hälfte überhaupt nur verstanden habe, hab ich von der anderen Hälfte auch das meiste schon wieder vergessen, weil es so furchtbar viel war…
Abends um 6 hatte ich dann einen rauchenden Kopf und habe beschlossen, mich auf eine geistig weniger anstrengende Weise nützlich zu machen, und habe mal meinen neuen Schreibtisch samt Regalen usw. geputzt, die vom Vorbesitzer ziemlich verdreckt waren…

Einen neuen Büronachbarn habe ich auch, und auch wenn natürlich niemand je so einen super Typ wie den Frank ersetzen kann, so ist doch der Peter ebenfalls ein sehr netter Kerl und ich glaube dass ich gut mit ihm auskommen werde. Außerdem sitzt noch eine Technikerin o.ä. ebenfalls in unserem Zimmer, die aber momentan im Urlaub ist.

Morgen werde ich dann auch meine neue WG kennenlernen. Obwohl ich nämlich das Zimmer schon gesehen habe, habe ich noch keinen meiner 3 neuen Mitbewohner kennenlernen können. Bin mal sehr gespannt darauf!

Jetzt gleich gehe ich schlafen und träume ein bißchen von meiner Liebsten die leider ganz weit weg ist…

Dubai

22. November 2006

Als allerletzte Reisestation war ich ja noch einen Tag in Dubai. Eigentlich hatte ich lauter reiche Scheichs mit Yachten und Ferraris erwartet, aber das ist wohl nur in den Außenbezirken so. Die Innenstadt von Dubai ist eher ein riesen Basar, lauter kleine Läden mit viel Ramsch drin, oder Handys oder Pelzen und jede Menge verschwitzte Araber die versuchen, einem den ganzen Kram anzudrehen. Die Luft ist völlig verSMOGt und die Hitze war brutal, so dass ich immer nur 2 Stunden Sightseeing gemacht habe, gefolgt von 2 Stunden abkühlen im klimatisierten Hotelzimmer. Das alles war wirklich sehr interessant, aber auch sehr fremdartig. Das berühmte Hotel Burj al Arab habe ich leider nicht gesehen, da das sehr weit außerhalb der Stadt liegt. Dafür kann man vom Flieger aus super die SimCity Außenbezirke sehen, lauter angeordnete quadratische Grundstücke die immer von einer kleinen Mauer umgeben sind, mit einem Häuschen in der Mitte mit Swimming Pool, oder einem Mehrfamilienhaus…

Und dann bin ich heimgeflogen nach Frankfurt, mit der Bahn nach Kölle und mit meinen Eltern dann nach Reudenbach.

— THE END —

Sydney, die Dritte

22. November 2006

Als letztes Reisehighlight waren wir nochmal anderthalb Tage in Sydney, diesmal mit reisetauglicher Astrid. Boesartige Sandfliegenbisse wurden kurzerhand mit Allergiepillen betaeubt so dass wir eine marathon Sightseeing-Tour starten konnten. Zunaechst sind wir von unserem Hostel aus in den Hyde-Park gelaufen (nicht der einzige Name den die Aussies geklaut haben. Von Newcastle bis Braunschweig (”Brunswick”) gibt es ja eh allerlei Staedtenamen schonmal irgendwoanders, und Strassennamen werden grundsaetzlich aus dem Buch “Alle Strassennamen Londons auf einen Blick” ausgewaehlt.

Wenn die Aussies dann doch mal was selbst benennen muessen, heisst es hinterher Walla Walla, Wobbegong oder Woobeedoobee. Oder so.

Aber zurueck nach Sydney. Nach dem Hyde Park sind wir dann an einigen majestaetischen Gebaeuden vorbeigelaufen, zB der Kathedrale, die im original kopierten gotischen Stil gehalten ist, oder dem Sydney Hospital. Alles sehr nett anzuschauen. Sydney ist ueberhaupt eine schoene Stadt. Das Highlight ist dann natuerlich das weltberuehmte Opernhaus am Hafen.
Bei Sonnenschein und strahleblauem Himmel sah das alles schon sehr schoen aus. Ganzganz blau war der Himmel dann aber doch nicht, denn ein Werbeflugzeug flog dort herum und hinterliess eine Rauchspur die hinterher “BOSE” ergab. Offenbar Werbung fuer einen HiFi-Hersteller. Beachtlich dass der Pilot das hingekriegt hat, ist ja von da oben sicher nicht so einfach zu erkennen was man da grad mit dem Auspuff schreibt…

Nach dem Opernhaus haben wir uns dann eine Doenerbude von innen angeschaut und danach das original Ur-Siedler-Viertel “The Rock”. Das war auch sehr nett mit Gebaeuden die tatsaechlich als antik durchgehen wuerden, und einem netten Flohmarkt, wo ich ein Buch und Souvenirs gekauft hab und Astrid eine Lampe.

Danach haben wir uns dann, langsam schon ermuedet, ins Aquarium geschleppt und dort noch einige Stunden lang Haien und anderen Fischen beim Schwimmen zugeschaut, bevor wir wieder ins Hostel gegangen sind.

Da wir am Vorabend mal wieder asiatisch Essen waren (Ganz besonders toll & lecker, wenn ich den Namen des Restaurants nicht schon wieder vergessen haette, wuerde ich hier jetzt eine Empfehlung reinschreiben!), haben wir diesmal dann im Hostel gegessen und sind dann schlafen gegangen.

Am naechsten Tag ist dann die Astrid schon frue abgereist, und ich hab mir noch das Australan Museum angeschaut, wo es Skelette, ausgestopfte Tiere und so Zeug zu sehen gab. War ganz nett aber nach 2 Stunden dann langweilig.

Dann hab ich mich zum Flughafen aufgemacht und bin nach Dubai geflogen. Dortselbst sitze ich grad im Internetcafe und morgen gehts dann heim!

Australische Duschen

22. November 2006

Es gibt ja eine Menge Sachen, die ich hier besser finde als in Deutschland und eine Menge andere Sachen, die in Deutschland besser sind als hier. Aber eine Sache hab ich einfach nicht verstanden. Warum sind in Australien Duschkoepfe immer in 1,70 Hoehe montiert?
Ich wuerde das ja verstehen, wenn die Australier ein “kleines” Volk waeren (in Punkto Koerpergroesse), aber eigentlich sind die hier genauso gross wie bei uns. Vielleicht waschen die sich einfach nie die Haare? Ich verstehs einfach nicht. Man muss sich immer buecken und verrenken um den Kopp unter die Dusche zu kriegen.
Naja es ist und bleibt ein raetselhaftes Land…

Magnetic Island

22. November 2006

Ich melde mich mal kurz zu Wort, obwohl es nicht so viel zu erzaehlen gibt. Wir waren nach der Outback Tour noch einen Tag lang in DArwin, wo fantastisches Wetter war, und haben diesen Tag am Strand verbracht. Der war sehr schoen, nur leider gabs da nix zu trinken und kein Eis und nix, so dass wir nach 3 Stunden nach Hause gefahren sind. Aber sehr angenehm. Dann sind wir nach Brisbane und von dort nach Proserpine geflogen, und mit dem Bus dann nach Airlie Beach gefahren, von wo aus unsere Segelboot-Tour am naechsten Tag losgegangen ist.

Die Segeltour war auch sehr nett, allerdings war das Wetter ziemlich scheisse. Kaum Wind, aber dafuer umso mehr Regen. Es waren aber sehr nette Mitfahrer auf dem Boot und daher hat das trotzdem Spass gemacht.

Nach unserer Rueckkehr haben wir uns spontan entschlossen, nach Magnetic Island zu fahren, eine Insel die ca. 4 Stunden Busfahrt noerdlich von den Whitsundays liegt. Dort befinden wir uns nun und das Wetter ist immer noch nicht so dolle. Wir haben einen Bushwalk bisher gemacht, aber alle meine Versuche einen Tauchtrip zu buchen sind leider fehlgeschlagen weil das Wetter nicht gut genug ist.
Astrid macht heute so eine Art Strandreiten aber darueber schreibt se sicher spaeter HIER selbst noch was!

Outback (Teil 2)

22. November 2006

4. Tag
Nach dem Umsteigen in einen neuen Bus mit einem neuen Tourguide namens Adam sind wir erstmal ein ganzes Stück durch die Einöde namens Northern Territory gefahren. Dabei haben wir uns so aufregende Sachen wie ein Monument zu Ehren eines Meridians angekuckt, der quer über die Straße lief, und ein weiteres Monument zu Ehren von J. Stuart, nach dem der Stuart Highway benannt ist. Dies ist nämlich der Highway, der von Süden (Adelaide) nach Norden (Darwin) einmal quer durch Australien führt und Herr Stuart hat die Strecke als erster gefunden (im 3. Anlauf). Das Monument wird der Bedeutung dieser Persönlichkeit allerdings nicht gerecht, es handelt sich dabei nämlich um einen ca. 1 Meter hohen Ziegelsteinhaufen mit einer Plakette dran.

Danach waren wir in einer weiteren Aboriginal Art Gallery wo Astrid einen Original Aboriginal Bumerang gekauft hat und ich ein Original Panasonic Päckchen Batterien für meine Taschenlampe. Danach war mal wieder Camping angesagt.

5. Tag
An diesem Tag sind wir weitere 500 km nach Norden gefahren und haben uns auf dem Weg die Devil’s Marbles angeschaut. Dabei handelt es sich um eine ganze Menge überlebensgroßer Murmeln, die der Legende nach vom Teufel dort verstreut wurden. Dort kann man wunderbar herumklettern und lustige Fotos machen. Danach haben wir noch irgendwas gemacht an das wir uns beide aber grad nicht mehr erinnern können, also kann es nicht so sehr spektakulär gewesen sein.
Man konnte dafür aus dem Busfenster heraus sehen dass das komplette Northern Territory bedeckt ist von Termitenhügeln. Alle 10 Meter einer. Je weiter man nach Norden fährt desto grüner wird die Landschaft und desto höher werden die Termitenhügel.
Irgendwo haben wir dann noch mitten im Nirgendwo eine UFO Tankstelle gefunden. Dort standen Plastikaliens herum und Papp-UFOs und eine Menge Zeitungsartikel über UFO-Sichtungen in dieser Ecke Australiens. Naja die Leute da haben ja ausser Saufen nix zu tun, kein Wunder dass die ständig grüne Männchen sehen!
Abends haben wir dann im berühmten Daly Waters Pub genächtigt. Dort gab es sogar das erste mal seit langem wieder ein richtiges Hotelzimmer. Das Pub selber ist ja schon dank Bill Brysons Buch “Down Under” weltberühmt und war auch tatsächlich sehr nett. Es gab die abgelegenste Ampel Australiens, jede Menge Andenken die von Touristen zurückgelassen wurden (inklusive Unterwäsche) und an den Wänden hingen, und einen Entertainer der uns genötigt hat vor einer Horde Australischer Rentner die Nationalhymne zu singen.

6. Tag
An diesem Tag sind wir mal wieder eine Menge gefahren und haben unterwegs ein paar Mal an den spärlich gesäten Attraktionen des Northern Territory halt gemacht. Ein Tag wie alle anderen also. Diesmal waren es ein Hot Pool, also eine thermisch erwärmte Warmwasserquelle wo man schön drin baden konnte bis man entdeckt hat dass 1 Meter über der Wasseroberfläche jede Menge Spinnennetze im Hängemattenformat mit dazugehöriger handtellergroßer Spinnen hingen. Wie wir später erfuhren, handelte es sich dabei um die St. Andrew Cross Spider (Andreaskreuzspinne), die ihren charakteristischen Namen offensichtlich daher bekommen hat, dass sie jeweils 2 ihrer 8 Beine zusammenlegt so dass man eigentlich nur 4 “Doppelbeine” erkennt - was dann wie ein Andreaskreuz aussieht.
Astrid war “not pleased”, so dass ich dann den Rest der Zeit alleine im Pool verbringen musste.
An einer Tankstelle gab es dann eine Schlangenshow, wo jeder mal eine Python halten durfte (die war aber nur einen halben Meter kurz und ungiftig und echt putzig).

Danach sind wir dann noch zur Katherine Gorge gefahren, was sicher sehr spektakulär ist wenn man das losgelöst betrachtet, aber wie einer der Engländer treffend bemerkte, nach einer 6 Tage Outback Tour: “More Rocks…..”
Immerhin sind wir dann noch todesmutig in den Krokodilverseuchten Katherine River gesprungen (man hat uns versichert dass es schon 3 Wochen her ist, dass man das letzte 4 Meter Croc in einer der Fallen gefunden hat und man daher davon ausgeht, dass da momentan keine Crocs sind) und haben uns abgekühlt. Abends sind wir dann mal wieder auf einen Campingplatz gefahren.

7. Tag
Das Highlight der Outback Tour gab es dann, wie sich das gehört, am letzten Tag, nämlich den Litchfield Nationalpark. Hier kann man durch den Regenwald walken, dabei 5 Meter hohe Termitenhügel bestaunen und schließlich an Postkartenmäßig idyllischen Wasserlöchern schwimmen gehen, die noch ein klein wenig idyllischer wären, wenn man sich die 100 japanischen Touristen wegdenkt die die selbe idee hatten.
Nichtsdestotrotz war es wirklich super da drin herumzuplanschen, man konnte immer bis auf den Boden kucken und sich versichern dass da keine Crocs auf den nächsten Appetithappen warteten. Ausserdem konnte man sich unter Wasserfälle setzen oder von Felsen aus hereinspringen und überhaupt hätte sich das kein Spaßbadarchitekt besser ausdenken können!
Begleitet hat uns dabei ein Blue-Tongued Lizard, eine Art überdimensionale Eidechse (auch so nen halben Meter lang), der offenbar zu oft von Touristen gefüttert wurde, jedenfalls hat er fleissig in allen möglichen Taschen und Rucksäcken nach Futter gestöbert, was eine ganze Reihe hysterischer Engländerinnen und übrigens auch unseren hartgesottenen Tourist Guide Adam zum quieken und weglaufen veranlasst hat.

Danach sind wir dann in Darwin angekommen wo der Abenteuerurlaub leider nun zu Ende ist. Wir fliegen dann heute abend wieder an die Ostküste und werden ein paar Tage durch die Whitsunday Islands segeln. Wehe auf dem Schiff gibt es keinen Fernseher zum WM kucken, dann bleib ich an Land! :-)

Outback (Teil 1)

22. November 2006

Wir waren die letzte Woche über im Outback, sozusagen das Mecklenburg-Vorpommern Australiens.
Insgesamt 7 Tage haben wir dort auf 2 verschiedenen Touren verbracht und so ziemlich alles gesehen was es dort zu sehen gibt. Das ist zugegebenermaßen zwar nicht so besonders viel, dafür aber spektakulär und insbesondere sehr weit auseinander.

1. Tag
Früh morgens wurden wir von unserer Reiseleitung namens Fiona abgeholt, eine sehr nette und hoch motivierte Neueinsteigerin. Als erstes haben wir uns zusammen mit 1 Billion Fliegen das Rainbow Valley angekuckt, ein paar Felsen die bei Regen wohl alle möglichen Farben annehmen. Leider hat es an diesem Tag aber nicht geregnet, so dass es ein wenig unspektakulär war. Anschliessend haben wir noch ein paar weitere Teilnehmer aufgegabelt und sind zu Jims Kneipe gefahren. Dort gibt es Dinky the singing Dingo. Astrid hat ein wenig auf dem Klavier geklimpert und Dinky hat dazu ein herzerweichendes Wolfsgeheul angestimmt. Sehr geil!
Danach sind wir noch weitergefahren um uns von unserem Campingplatz aus den Sonnenuntergang am Ayers Rock alias Uluru anzuschauen (Den wir dann aber leider knapp verpasst haben).

2. Tag
Den 2. Tag haben wir komplett an und um Australiens Ikone verbracht. Wir sind extra früh aufgestanden um uns den Sonnenaufgang anzuschauen, dann um den Uluru herumgewandert (man hätte auch draufklettern können, aber da das die Aboriginals wohl nicht so gerne sehen wurde man gebeten, davon abzusehen, woran sich auch alle gehalten haben). Es war schon witzig den “Klotz” in echt zu sehen, den man schon 1000 Mal auf irgendwelchen Postkarten oder Postern gesehen hat. Als hätte irgendwer sich eine Uluru-Postkarte genommen und das Ding in der Wüste einfach mal nachgebaut! :-)

Danach haben wir uns das Aboriginal Culture Centre angekuckt, wo man Aboriginal-Kunst anschauen und auch kaufen kann. Ich persönlich kann ja daran nicht so besonders viel finden, aber ich versteh ja auch nix davon. Dieses Pünktchen-Design ist ja ganz nett aber man kann das Zeug echt an jeder Ecke kaufen und zwar zu horrenden Preisen.

Nachmittags sind wir dann nach Kata Tjuta gefahren, auch bekannt als “The Olgas”. Dies sind mehrere Felsen die noch viel spektakulärer aussahen als Ayers Rock, und von denen aus man tolle Ausblicke hatte. Leider mussten wir uns ein wenig abhetzen so dass zum kucken nicht so viel Zeit blieb. Trotzdem super da - wenn Ihr mal 10 Minuten Zeit in Australien übrig habt, fahrt schnell die 5000 km da hin und schaut es Euch an!

Nach einer weiteren Nacht auf dem Campingplatz sind wir dann am …

3. Tag
…zum Kings Canyon gefahren. Dieser ist definitiv das Highlight des “Red Centre”. Nachdem man erstmal den “Heartattack Hill” raufklettern muss, hat man überwältigende Ausblicke und kann nach Herzenslust gefühlte 1000 Meter hohe Felswände runterkucken und ergriffen der Geschichte vom Tourist Guide lauschen, der runtergefallen ist nachdem ein neben ihm stehender Tourist sich rumgedreht und ihn dabei mit seinem Backpack umgestoßen hat.

An einer Stelle gibt es dort auch den “Garten Eden”, ein grünes kleines Paradies mitten in der Einöde. Dort gibt es nicht nur Palmen usw, sondern auch einen eiskalten Felspool wo einige (wir aber nicht) eine Runde drin schwimmen gingen. A pro pos Einöde, dafür dass das offiziell eine Wüste ist, wächst da eigentlich eine ganze Menge Gebüsch, Gras und so Zeugs. Aber auch ne Menge roter Sand!

Danach sind wir dann wieder zum Campen gefahren und gleich am nächsten Tag dann auch gleich wieder zurück nach Alice Springs, eine Stadt die so öde ist wie die Wüste drumherum! Dort sind wir dann quasi “umgestiegen” von einer Tour in die nächste, die uns nach Darwin führen und uns dabei die Wunder des Northern Territory zeigen sollte. Aber davon ein anderes mal mehr, das Internet Cafe macht nämlich gleich zu!

Sydney & Alice

22. November 2006

Bin in den letzten Tagen eigentlich nur rumgereist ohne viel anderes zu machen. Erst von Cairns nach Sydney, wo ich mein Herzblatt getroffen hab, die schwer erkaeltet war.

Dann hab ich sie sogleich ins Bett gebracht und den ganzen kommenden Tag dortselbst gesundgepfelgt so dass es Ihr mittlerweile wieder etwas besser geht.

Wir sind dann heute nach Alice Springs weitergeflogen, wo morgen frueh unsere Outback Tour losgeht! Freue mich schon drauf!

In Sydney haben wir einige sehr unschoene Erlebnisse gehabt. Zunaechst im Hostel (”Maze”), das bisher mit Abstand schlechteste wo ich drin war (Kakerlakensichtung, ein unfaehiger Typ der dank eines ueberdimensionierten Computerprogramms fast eine halbe Stunde brauchte um uns einzuchecken, ein Zimmer ohne Steckdose, ungepflegte und heruntergekommene sanitaere Einrichtungen…. kurzum alles sehr unschoen da). Mal schaun ob wir beim zweiten Sydney-Aufenthalt nicht lieber wieder ins Original Backpackers gehen!

Und dann mit dem Internet Cafe Global Gossip. Dortselbst wollte ich mit dem Laptop ueber WLAN surfen. Man muss dazu so eine Karte kaufen, mit der kostet das dann 3 $ pro halbe Stunde. Mindestaufladung 5$.
Habe also 6$ aufgeladen fuer eine Stunde. Meine Rabattkarte von 1$ konnte ich nicht einloesen, die war angeblich nur fuer “normale” Internetnutzung.
Ich bin dann 2x online gegangen im Laufe des Tages fuer jeweils ca. 15 Minuten und war dann doch sehr ueberrascht als man mir dann mitteilte, meine Karte sei leer. Offensichtlich wird das im halb-Stunden-Takt abgerechnet. Bei diesen Preisen allein schon eine Unverschaemtheit, aber die Kroenung ist ja dass die es noch nichtmal fuer noetig halten, ihren Kunden das mitzuteilen. Auf meine Beschwerde hin meinte die Tussi hinter der Theke dann ich sollte doch die Beschwerdehotline anrufen. Da das eine kostenlose 1-800 Nummer war wollte ich mich dann auch gleich daran machen. Da meinte die doch glatt nein wenn ich von *ihren* Telefonen aus eine kostenlose (!) Nummer anrufen moechte kostet das 1$.
An diesem Punkt hab ich ihr die Karte und den ganzen Rest dann hingeworfen und bin gegangen. Saftladen!

Dafuer ist das Wetter in Alice himmlisch, strahlend blauer Himmel und 20 Grad. Mal schaun ob wir gleich in den Swimming Pool springen!!!

Untergetaucht…

22. November 2006

…bin ich die letzten Tage gewesen. Kein Handy, kein Internet, dafuer aber jede Menge Wasser. Ich war naemlich 3 Tage lang tauchen.

Zuerst musste ich aber 2 Tage lang im Swimming Pool von Pro Dive Cairns ueben, wie man das denn so alles macht. Meine Vorstellungen (Flasche auf den Ruecken, Schlauch in den Mund und ab die Post) wurden dabei dann ganz schoen revidiert. Da gibt es naemlich zunaechst mal jede Menge Sicherheitsregeln (man taucht immer zu zweit, man hat an jeder Flasche 2 Mundstuecke, usw usf), zudem muss man wissen wie man dieses ganze technische Zeugs bedient, und ausserdem man muss aufpassen, wann man wie lange wie tief taucht damit man keine Dekompressionskrankheit kriegt. Das schreibt man dann alles schoen in sein Logbuch rein. Als wir (6 Kursteilnehmer) das dann endlich alles verstanden hatten, durften wir dann aufs Boot und sind ans Great Barrier Reef geschippert.

Dort haben wir dann insgesamt noch 9 Tauchgaenge gemacht (einen davon habe ich leider verpasst) und sind nun alle PADI Open Water Diver.

Und tauchen ist sooooooo toll! Das war das absolute Highlight von den Sachen die ich bisher hier erlebt habe! Man kann so toll schwerelos im Wasser rumwobbeln, oder man schwimmt durchs Riff und fuehlt sich wie im Aquarium, weil da wirklich ueberall mindestens so viele verschiedene bunte Fischchen rumschwimmen wie es Blutegel auf dem Mount Sorrow gab (eine ganze Menge naemlich!!).

Oder man geht ein klein bisschen tiefer und kann den Haien da zukucken (Unser Tauchlehrer war so ein Hai Freak und hat die immer angelockt mit so komischen Geraeuschen. Ich war sehr froh dass das immer nur kleine Riffhaie waren und keine von den grossen gefaehrlichen).

Ausserdem haben wir noch Schildkroeten gesehen und grosse Rochen und natuerlich auch Nemo!

Insgesamt darf man bis 18 Meter tief tauchen. Dann wollten die einem noch so aufbaukurse andrehen wo man bis 30 Meter tauchen darf (tiefer taucht auch eigentlich niemand ohne guten Grund weil man da zu viel Stckstoff ins Blut kriegt), aber ich find das total egal ob man 10 oder 20 meter tief ist, man merkt sowieso keinen Unterschied.

Ich koennte noch stundenlang weiterschreiben wir toll das alles ist aber das waer ja langweilig.

Ich freu mich aber jetzt noch mehr auf die Segeltour in den Whitsundays mit meinem Schatz, denn da kann man angeblich auch tauchen vom Schiff aus. Mal sehen ob das klappt und was es kostet!

Rafting

22. November 2006

Heute war ich dann mit einer Tour Wildwasser-Raften. Grosser Sport!

Wir wurden zuerst mit so einem Bus zum Basecamp gefahren wo es erstmal Fruehstueck gab, dann mussten wir ne knappe Stunde durch den Urwald latschen mit schweren Rucksaecken auf dem Ruecken mit den Booten drin, aechz, bis wir dann am River angekommen sind. Dort habe ich dann entdeckt, dass es Blutegel nicht nur auf dem Mount Sorrow gibt und sich ein weiterer von denen an mir festgebissen hat. Naja ueberlebt hat er es nicht, harhar!

Wir wurden dann beruhigt dass es in diesem Fluss keine Crocs gibt und durften dann erst mal eine Runde schwimmen gehen waehrend die Tourist Guides die Boote aufgepumpt haben. Das Wasser war garnicht so kalt wie ich dachte sondern eigentlich eher so Swimming Pool Temperatur, sehr geil. Der Urwald um den Fluss sah zwar dank Cyclone Larry noch ein wenig zerrupft aus aber war trotzdem eine tolle Kulisse. In den Zweierbooten gings dann die Stromschnellen runter was wirklich grossen Spass gemacht hat aber leider viel zu schnell vorbei war (ca anderthalb Stunden). Einmal haben wir leider auch ausprobiert wie es sich wohl anfuehlt wenn mitten im reissenden Wasser das Boot umkippt. Dann kann man eigentlich nciht viel machen ausser versuchen die Fuesse nach vorn und den Kopf ueber Wasser zu machen und warten bis man unten ist. Mein Bootspartner hatte danach ein paar ordentliche blaue Flecke am Arsch, waehrend die fiesen Steine unter Wasser mich wohl verfehlt haben. Oder vielleicht bin ich auch einfach nur zu gut gepolstert…

Danach gab es noch lecker Steak&Wuerstchen und nun bin ich wieder daheim.

Morgen geht mein Tauchkurs los :-)

Cape Tribulation (2)

22. November 2006

Gestern morgen haben wir (ich und ein netter Stuttgarter namens Benni) uns mal wieder einen kleinen Getz gemietet um damit etwas herumzufahren. Die Mietwagenfirmatussi hat uns am Hostel abgeholt und zur Firma gekarrt, wo wir die Formalitaeten erledigt haben. Leider habe ich beim Aussteigen die Tueren abgeschlossen, weil unsere Wertsachen alle im Auto blieben, nicht ohne mich vorher zu vergewissern, dass der Schluessel nicht mehr im Zuendschloss steckte. Was kann ich auch ahnen dass die bloede Kuh den Schluessel ins seitliche Tuerfach geschmissen hat und die Firma auch keinen Zweitschluessel besitzt…

Naja eine Stunde und viele Entschuldigungen seitens der Tussi spaeter hatten wir dank eines zwar ungeschickten aber letztlich dennoch erfolgreichen Schluesseldienstheinis unser Auto und sind dann nach Cape Tribulation gefahren, das ist sozusagen der noerdlichste Punkt an der Ostkueste, den man mit einem normalen Gefaehrt noch erreichen kann. Von da an kann man nur noch mit einem Jeep ueber Dschungelpisten (die waehrend der Regenzeit komplett gesperrt sind) weiterfahren, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Um den aeltesten Regenwald der Welt uebrigens, wenn man den Tourist Guides Glauben schenken darf, 14 mal aelter als der Amazonas Regenwald in Brasilien, zum Beispiel. Unterwegs haben wir ein paar mal angehalten und sind was rumgewandert, unter anderem konnten wir barfuss einen Fluss hochlaufen der nur ganz seicht war und wo es viele Steine zum drueberhuepfen drin gab.

Abends sind wir dann in Cape Trib angekommen und haben uns in das oertliche Hostel eingemietet.
Heute sind wir dann mit noch zwei anderen Backpackerinnen auf den hoechsten Berg in der Umgebung geklettert, ueber einen sehr sehr schlammigen und steilen Bergpfad, wo wir nach dreieinhalb Stunden endlich auch oben war. Gebracht hats nicht besonders viel, denn wir konnten von da oben absolut nix sehen dank Nebel&Wolken und sowieso standen ueberall Baeume im Weg. Im Urwald gibt es aber auch wirklich eine Menge Baeume. Und Lianen und Dornen und BLUTEGEL!

Die krabbeln da ab einer bestimmten Hoehe ueberall auf dem Boden rum, sehen aus wie kleine Raupen und es gibt davon gefuehlte 100 Milliarden auf diesem Berg. Man merkt auch nicht wenn die einen beissen, und wenn man die dann abzupft dann blutet man ganz doll weil die so ein blutverduennendes Zeug beim Beissen ausscheiden. Aber immerhin tuts nciht weh. Aber ganz schoen eklig diese Viecher.

Jetzt sind wir heile wieder unten angekommen und haben uns unser Feierabendbierchen redlich verdient!

Cape Tribulation

22. November 2006

Gestern morgen haben wir (ich und ein netter Stuttgarter namens Benni) uns mal wieder einen kleinen Getz gemietet um damit etwas herumzufahren. Die Mietwagenfirmatussi hat uns am Hostel abgeholt und zur Firma gekarrt, wo wir die Formalitaeten erledigt haben. Leider habe ich beim Aussteigen die Tueren abgeschlossen, weil unsere Wertsachen alle im Auto blieben, nicht ohne mich vorher zu vergewissern, dass der Schluessel nicht mehr im Zuendschloss steckte. Was kann ich auch ahnen dass die bloede Kuh den Schluessel ins seitliche Tuerfach geschmissen hat und die Firma auch keinen Zweitschluessel besitzt…

Naja eine Stunde und viele Entschuldigungen seitens der Tussi spaeter hatten wir dank eines zwar ungeschickten aber letztlich dennoch erfolgreichen Schluesseldienstheinis unser Auto und sind dann nach Cape Tribulation gefahren, das ist sozusagen der noerdlichste Punkt an der Ostkueste, den man mit einem normalen Gefaehrt noch erreichen kann. Von da an kann man nur noch mit einem Jeep ueber Dschungelpisten (die waehrend der Regenzeit komplett gesperrt sind) weiterfahren, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Um den aeltesten Regenwald der Welt uebrigens, wenn man den Tourist Guides Glauben schenken darf, 14 mal aelter als der Amazonas Regenwald in Brasilien, zum Beispiel. Unterwegs haben wir ein paar mal angehalten und sind was rumgewandert, unter anderem konnten wir barfuss einen Fluss hochlaufen der nur ganz seicht war und wo es viele Steine zum drueberhuepfen drin gab.

Abends sind wir dann in Cape Trib angekommen und haben uns in das oertliche Hostel eingemietet.
Heute sind wir dann mit noch zwei anderen Backpackerinnen auf den hoechsten Berg in der Umgebung geklettert, ueber einen sehr sehr schlammigen und steilen Bergpfad, wo wir nach dreieinhalb Stunden endlich auch oben war. Gebracht hats nicht besonders viel, denn wir konnten von da oben absolut nix sehen dank Nebel&Wolken und sowieso standen ueberall Baeume im Weg. Im Urwald gibt es aber auch wirklich eine Menge Baeume. Und Lianen und Dornen und BLUTEGEL!

Die krabbeln da ab einer bestimmten Hoehe ueberall auf dem Boden rum, sehen aus wie kleine Raupen und es gibt davon gefuehlte 100 Milliarden auf diesem Berg. Man merkt auch nicht wenn die einen beissen, und wenn man die dann abzupft dann blutet man ganz doll weil die so ein blutverduennendes Zeug beim Beissen ausscheiden. Aber immerhin tuts nciht weh. Aber ganz schoen eklig diese Viecher.

Jetzt sind wir heile wieder unten angekommen und haben uns unser Feierabendbierchen redlich verdient!

Doch kein Strand

22. November 2006

Meine Plaene, heute an den Strand zu fahren, wurden boesartig durchkreuzt von boesen Bazillen. Diese scheinen sich schon vor laengerer Zeit dazu entschieden zu haben, sich heimlich in meinem Backenzahn wohnlich einzurichten, der in Folge dessen heute zusammenbrach (bzw es ist ein Stueck abgebrochen). Folglich habe ich mich dann auf den Weg zum ersten besten Zahnarzt aus den gelben Seiten gemacht.

Und erstaunlicherweise war ich aeusserst positiv davon ueberrascht. Obwohl das hier mehr so als Business betrieben wird, oder vielleicht gerade deshalb, war alles sehr toll. Der Zahnarzt war ein junger, netter Typ; die Praxis war total modern eingerichtet, der hat sehr professionell gearbeitet, weisse Fuellung ist Standard und nicht Aufpreis, Roentgenbild erscheint sofort auf dem PC und man muss vorher auch nicht in den Roentgenraum, sondern die Roentgen”kanone” wird zu einem gebracht, Betaeubung hat nach 2 Minuten bereits gewirkt und nicht erst nach ner halben Stunde, und ueberhaupt ging das alles super schnell. Halb drei reingekommen und viertel vor drei ohne Termin drangekommen. Und schon wieder draussen gewesen bevor man auf die Idee kommen konnte, die typisch maennliche Angst vor dem Zahnarzttermin zu entwickeln. Achja, 220$ in Bar hat der Spass gekostet, hoffentlich krieg ich das von der DKV zurueck.

Jedenfalls ein krasser Gegensatz zu meinem bislang einzigen “Auslandseinsatz” in einer Franzoesischen Zahnklinik, die ein absolutes Desaster war.

Daher bin ich jetzt auch wieder guten Mutes und werde morgen dann hoffentlich zum Strand kommen

Leben im Gewaechshaus

22. November 2006

Gestern abend bin ich in Cairns angekommen und habe ins neue Hostel eingecheckt. Das ist auch alles sehr nett hier, leider ist das Wetter aber nicht so doll wie ich gehofft hatte. Es ist ziemlich bewoelkt, und das soll es wohl auch noch eine Weile bleiben.

Was als erstes auffaellt ist aber, dass es hier wirklich tropisch ist. Man fuehlt sich wie im Gewaechshaus, die Luft ist warm & feucht und alles riecht nach Pflanzen und nasser Erde. Sehr angenehm eigentlich.

Nach dem Mittagessen werde ich wohl mal zum Strand fahren und mir das anschauen, angeblich solls da sehr schoen sein. Warm genug isses ja, auch wenn die Sonne nicht scheint.

Brisbane, die zweite

22. November 2006

Nachdem ich aus Fraser Island zurückgekommen war und ausgeschlafen hatte, habe ich den kompletten Samstag eigentlich nur vergammelt und nix getan. Am Sonntag bin ich dann eine Runde Sightseeing in Brisbane gewesen, nur um festzustellen, dass es hier eigentlich keine Sights zu see-en gibt. Es ist aber trotzdem eine schöne Stadt. Abends hab ich dann einen sehr netten Menschen namens Marc kennengelernt; ein echter Hippie, der in Deutschland einen VW-Hippie-Bus in Gelb-Rot-Grün sowie eine kiffende Freundin besitzt. Mit dem hab ich dann ein paar Bierchen gezischt. Heute (Montag) hab ich dann ein bißchen Reiseplanung gemacht und noch mehr nette Leute aus Frankreich kennengelernt (das war toll mal wieder französisch zu hören!!!). Und einen sehr netten Menschen am Information Desk namens Marco, der 7 Jahre in Cairns gewohnt hat (wo ich heute abend hinfliegen werde), und mir daher alle möglichen Insider-Tips mit auf den Weg gegeben hat. Und er hat auch gleich ein Hostel für mich gebucht, das mir die Taxikosten vom Flughafen erstattet (um halb 12 nachts gibt es nämlich keine Busse o.ä. mehr…)

Jetzt relaxe ich noch ein wenig am Pool bevor ich mich von Brisbane verabschieden werde.

Fraser Island

22. November 2006

…nachdem ich mir ja pünktlich an meinem letzten Tag in Malbourne noch schnell eine Grippe eingefangen habe, habe ich den 2. Brisbane-Tag dann standesgemäß im Bett verbracht und das volle Programm abgespult: Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten usw usf.
Aber gottseidank hat das ganze nur einen Tag gedauert, so dass ich gestern dann wieder halbwegs hergestellt war und meine Tour nach Fraser Island antreten konnte.
Wir waren eine Gruppe von insgesamt 10 Leuten und wurden von unserem Reiseleiter Graham in einem Jeep erstmal 2 Stunden lang nach Norden gekarrt. Das war sehr ungemütlich denn da gab es nur so harte Militärbänke hintendrin, so dass allen der Arsch wehtat als wir endlich an der Küste vor Fraser Island ankamen. Wir sind dann mit einer Fähre übergesetzt und dann gibgs los.

Fraser Island ist ja die größte Sandinsel der Welt, was bedeutet, dass die Insel komplett aus Sand ist. Das kann man sich eignetlich nicht so richtig vorstellen wenn man nicht dagewesen ist. Die ist flächenmäßig ungefähr so groß wie das Bergische Land (naja etwas kleiner vielleicht), und es wachsen alle möglichen Urwälder und so darauf, aber der Boden ist immer nur Sand.
Dort gibts auch keine Straßen, nur so Sandpisten und STRAND. Der Strand dient da irgendwie als Highway, auf dem festgebackenen Sand sind wir mit bis zu 120 km/h entlanggeflitzt. Und waren damit nicht die einzigen…

Bei strahlendem Sonnenschein hat Graham uns dann zunächst so ein berühmtes Schiffswrack gezeigt, dann konnten wir durch so nen Süßwasserbach waten, wo wir unter anderem Bekanntschaft mit einem “Golden Orb Spider” (siehe hier) schließen und dann einen tollen See in der Mitte der Insel. Es gibt eine ganze Menge Seen auf Fraser, und die haben alle ganz tolles klares blaugrünes Süßwasser und weisse Sandstrände.

Da sind wir dann eine Runde schwimmen gewesen und dann schließlich zum Campingplatz weitergefahren. Dort habe ich dann mit Jason, einem Engländer aus London, ein Ründchen gegrillt und ein höchst illegales Lagerfeuer in einem Blumentopf unterhalten, und als das langweilig wurde sind wir schlafen gegangen.

Am nächsten Morgen wurde ich dann von nassen Füßen geweckt und als ich die Ohrstöpsel rausgenommen hab wusste ich auch warum, es war nämlich wie Sau am Regnen und das Zelt war undicht. Glücklicherweise war der Rest meiner Sachen noch einigermaßen Trocken…

Es hat dann auch den ganzen Tag über wie aus Kübeln geschüttet. Das war einerseits cool solange wir im Regenwald waren (Jo da gibts unter anderem auch tropischen Regenwald so mit Lianen, bunten Vögeln, giftigen Schlangen usw), und mit Badehose rumlaufen konnten weil es trotz Regne so schön warm war. Aber dann sind wir zum “Highlight” der Insel weitergefahren, dem Lake McKenzie, der der tollste See sein soll. Nur leider war halt Scheißwetter, so dass der Grillnachmittag am See buchstäblich ins Wasser fiel.

Wir wurden dann aufgeklärt dass man diesen See nicht nur zum Schwimmen und relaxenbenutzen kann, sondern auch zum Schmuckpolieren, da einerseits das Wasser ziemlich niedrigen pH-Wert hat und andererseits der Sand sehr fein und hart ist. Ein todesmutiges Experiment meinerseits (ja, trotz Australien-”Diät” kriege ich meinen Ring noch vom Finger!!) konnte dies bestätigen, der glänzt jetzt wieder wie neu!

Der Rest war dann eher traurig, wir haben pflichtbewusst noch 2 weitere Seen abgeklappert, aber dank Scheißwetter war das dann nicht mehr so der Brüller.

Alles in allem aber super schön! Ich freu mich schon auf die Whitsundays, die sollen nämlich noch viel schöner sein…

Brisbane

22. November 2006

So geschafft - ab heute geht der Urlaub los (auch wenn es noch nicht ganz “richtig” ist! )
Bin heute in Brisbane angekommen. Nervig war der unglaublich langsame Bustransfer vom Flughafen in die Stadt mit ewigen Wartezeiten. Ich habe letzten Endes für die Strecke vom Flughafen zum Hostel länger gebraucht als für den Flug von Melbourne nach Brisbane… Das sagt doch alles, oder?

Naja Brisbane ist bisher ganz nett, aber etwas kühler als ich erhofft hatte. Ich hab mir nämlich an meinem allerallerletzten Tag in Geelong noch schnell eine ordentliche Erkältung eingefangen und da wäre schön warmes Wetter natürlich toll!

Nun am Donnerstag werde ich einen 2-Tages-Ausflug nach Fraser Island machen, vielleicht ist es da ja besser!

Party

22. November 2006

Gestern abend war große WG Party anlässlich Nathans Geburtstag. Folglich haben wir schon Freitag abend angefangen alles zu putzen und am Samstag dann den Garten aufgeräumt und eine Ladefläche voller Unrat, Bauschutt usw. zur Müllhalde gebracht.

Die Party war dann auch recht nett, mit Lagerfeuer im Garten, Grillen und vielen netten Leuten, konnte allerdings mit unseren berühmten WG-Parties in Aachen natürlich nicht mithalten!

Heute werde ich mein Zimmer langsam ausräumen und entscheiden, was eingepackt, und was nach Hause verschickt wird. Am Montag gehe ich dann nochmal auf Einkaufstour und Dienstag morgen werde ich dann nach Brisbane fliegen, wo der “richtige” Urlaub beginnt!

La Traviata

22. November 2006

Heute war ich in Melbourne in der Oper. Da lief naemlich La Traviata, und das durfte ich mir natuerlich auf keinen Fall entgehen lassen!

Ich war auch sehr begeistert, denn fast alles an dieser Auffuehrung war toll. Das Orchester war super, haette nie gedacht dass die in Australien so was gutes haben ;-) . Der Chor war auch super, ausser dass die irklich NICHT tanzen konnten (das muss man bei La Traviata als Chor naemlich!) und das sah doch alles sehr staksig aus. Aber singen konntense dafuer sehr gut.
Absolut umwerfend war vor allem das Buehnenbild - extrem detailreich, super reich ausgestattet, sah richtig richtig teuer und gut aus.

Bei den Solisten muss man leider sagen, dass, wer immer die gecastet hat, mal kraeftig ins Klo gegriffen hat. Die Hauptrollen heissen naemlich Violetta und Alfredo, und wie das in der Oper meistens so ist, geht es um eine Lovestory. Violetta ist die schoenste Dame der Pariser Halbwelt, der alle zu Fuessen liegen, und Alfredo ist der Traumtyp der sie hinterher bekommt.
Es geht die Legende, dass “La Traviata” als es zum ersten mal aufgefuhrt wurde, ordentlich floppte, weil die Hauptdarstellerin damals dick und haesslich war und vom Publikum ausgelacht wurde als sie ausgerechnet Violetta spielte. Nun, in diesem Punkt hat sich dieMelbourne Opera sehr dicht an das historische Vorbild gehalten, und eine dicke haessliche Saengerin als Hauptrolle ausgesucht. Und das Schlimmste war, der arme Alfredo war nicht nur duenn und schlaksig und 10 cm kleiner, der hat auch nur halb so laut gesungen nud war mit Abstand der schlechteste der Solisten. Sehr traurig dass ausgerechnet die Hauptrollen den super Gesamteindruck truebten…

Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr begeistert und kann das nur weiterempfehlen (wenn auch sicher nicht grad viele meiner werten Leser den weiten Weg bis nach Melbourne auf sich nehmen wollen…)

Fauler Blogautor

22. November 2006

Nachdem sich alle beschwert haben, dass ich nix mehr schreibe, will ich das hiermit mal nachholen. Der Grund dafür ist, dass eigentlich nix schreibenswertes passiert ist. Naja jedenfalls bis zum letzten Wochenende. Aber der Reihe nach.

Die erste Woche nach der Great Ocean Road Tour: ereignislos
Das erste Wochenende nach der Great Ocean Road Tour: ereignislos, habe mich von Sa-Di ausgeruht vom ständigen Rumfahren :-) Nagut Montag war ich shoppen in Melbourne und habe ein paar Adidas Sneaker erstanden.
Die zweite Woche nach der Great Ocean Road Tour: ereignislos
Nagut am zweiten Wochenende, also dem vergangenen, hab ich endlich mal wieder was erlebt. Ich war nämlich am Samstag mit dem Carsten unterwegs.

Zunächst haben wir uns zum Shoppen verabredet. Habe dann noch ein zweites Paar Schuhe erstanden, so billige Wanderschuhdinger, sowie eine neue Sonnenbrille (ich habe anhand meiner Alten nämlich erforscht, wie eine Sonnenbrille auf ein Fahrrad reagiert wenn man drüberfährt. Sie stoßen nämlich spontan einen Bügel ab!).

Danach sind wir mit der Tram zum Carsten nach Hause gefahren, der wohnt nämlich garnicht weit weg vom CBD (Central Business District, also das, was man in die Mitte einer Stadt baut, wenn man keine Altstadt hat). Dort haben wir ein großartiges Menü mit Schnitzeln und Pommes gemacht (Schnitzel im Wok braten - schmeckt nicht. Pommes in einem total verranzten Backofen backen - auch nicht :-) ). Danach sind wir dann wieder in die Stadt gefahren und haben uns im “Black Door” Club eingefunden. Das ist eine nette Lokalität wo am Anfang Bar ist und hinterher Disco. Übernachtet habe ich dann in einem Backpackerhostel, weil das billiger und bequemer war als mit dem Zug nach Geelong und wieder zurück zu fahren. In dem Zehnerschlafsaal durfte ich dann Bekanntschaft machen mit dem lautesten Schnarcher der Welt - unglaublich was für Geräusche ein menschliches Wesen von sich geben kann. Vielleicht war es ja auch ein Alien! Jedenfalls konnte ich trotz Oropax-Ohrstöpseln nicht richtig schlafen.

Am nächsten Tag sind wir dann zum Autosalon gefahren, einer Tuning Ausstellung im Melbourne Exhibition Centre, was ganz nett war. Unter anderem gab es dort - oh Wunder - auch Nathans Rennrasenmäher zu bewundern, der sich zwischen lauter aufgemotzten Sportwagen doch etwas befremdlich ausmachte!

Nun, jetzt bin ich noch eine Woche lang bei Ford, und dann ist mein Praktikum auch schon wieder vorüber. Die Zeit ist wirklich wie im Flug vergangen… Samstag gibt es große WG-Party anlässlich Nathans Geburtstag und Dienstag fliege ich dann nach Brisbane, wo hoffentlich wieder besseres Wetter ist als im mittlerweile doch recht herbstlichen Geelong!

Falscher Alarm

22. November 2006

Nachdem die arme Sonnenlume einen ganzen Tag lang die Blätter hängen gelassen hatte, hat sie sich über Nacht offenbar doch entschieden noch eine Runde weiterzuleben. Aber sie hat wohl Angst dass ich das Gießen nochmal vergessen könnte und hat sich daher entschlossen, lieber mal schnell zu blühen, bevor es zu spät ist :-)

Das Ding rechts oben im Fenster ist übrigens ein Regenbogen.

Asiatisch Essen, die Dritte…

22. November 2006

Am Donnerstag waren wir mal wieder chinesisch Essen, und wie könnte es auch anders sein, ich hab mal wieder die Arschkarte gezogen!

Ich hab mir nämlich “Duck” bestellt, also Ente. Und während alle andere schön lecker in Stückchen geschnibbelte und mit leckerer Sauce versehene Portionen bekamen, hab ich die “Duck” samt Haut und dicker Fettschicht gekriegt und durfte mir das Fleisch selbst rauspuhlen.

Dazu gabs dann so nen kalten Dip anstatt ner geilen Sauce.

Ich weiss echt nich ob irgendwo auf meinem Rücken steht “Dieser Kunde will KEIN stinknormales geiles asiatisches Curry sondern irgendwas TOTAL spezielles, möglichst mit viel Wabbel und Knorpel”.

Auf der Karte heissen die Sachen doch alle gleich! Woher soll man da wissen, was jetzt “normal” ist (Reis mit Sauce mit Fleischstückchen) und was total crazy ist?

Naja ich werde die Hoffnung nicht aufgeben!

Great Ocean Road (Tag 3)

22. November 2006

Am letzten Tag unserer Tour sind wir dann auf der Great Ocean Road entlanggefahren. Die ist um 1915 von Sträflingen oder Arbeitslosen angelegt worden und lässt sich eigentlich grob in drei Teile unterteilen. Das erste Stück von Warnambool aus fährt man im Landesinneren, und kann alle paar Kilometer auf einer Stichstraße bis zur (Steil-)Küste fahren, um eine der vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen (unter anderem die berühmten “12 Apostel”). Das sieht dann ungefähr so aus:

Über das Stück Meer in der Bildmitte hatte sich übrigens bis ca. 1990 noch ein zweiter Bogen gespannt, daher hat das Ding auch den Spitznamen “London Bridge”. Dann ist das eingestürzt und hat zwei verdutzte Touristen auf dem nun isolierten Felsblock zurückgelassen. Die hat man dann aber irgendwann mit nem Helikopter gerettet…

Das zweite Teilstück besteht aus einem Stück, das relativ weit weg von der Küste eine Abkürzung nimmt und langweilig ist. Richtig geil ist dann der dritte Abschnitt von Apollo Beach bis Torquai, da fährt man dann nämlich so an den Klippen entlang wir man sich das vorstellt, links gehts senkrecht rauf, rechts gehts senkrecht runter!

Wir haben dann noch einen Abstecher auf so eine schlammige Seitenstraße gemacht und sind den Berg raufgeheizt, und dabei hat sich dann seltsamerweise die Farbe unseres Autos in Braun verwandelt…

Naja wenn man sowas schonmal hat, muss man es auch ausnutzen!
Am nächsten Morgen ist der Frank dann abgereist und mittlerweile auch sicher in Düsseldorf gelandet!

Dafür ist nun der Carsten hier, ein Kommilitone aus Aachen, der hier auch ein Praktikum an einem der Uni-Institute macht.

Great Ocean Road (Tag 2)

22. November 2006

Am zweiten Tag haben wir uns dann zunächst im Wald verirrt, und sind irgendwann an einer steilen Felswand rausgekommen, wo wir uns erstmal einen Überblick über die Lage der Nation verschaffen konnten.

Nachdem wir aus dem Wald, der noch vom letzten Waldbrand etwas verkohlt aussah,wieder herausgefunden hatten, haben wir uns noch diverse Sehenswürdigkeiten in den Grampians angeschaut, und Frank ist Geländewagentechnisch so richtig auf den Geschmack gekommen (view HERE).

Nachdem wir alle Wasserfälle u.ä. abgeklappert hatten, haben wir uns dann entschlossen, quer durch die Grampians nach Süden Richtung Warnambool zu fahren. Dabei sind wir irgendwann nochmal spontan auf einer Schotterstraße zu so einem Berg gefahren wo wir raufklettern wollten. Eine Zeitlang konnten wir uns auch auf Känguruhpfaden durch den Busch schlagen, aber irgendwann war dann Schluss und wir sind wieder umgekehrt, nachdem wir dem Känguruh noch mal gehörig Angst eingejagt haben :)

Abends sind wir dann noch bis an die Küste nach Warnambool gekommen, wo wir dann an so einer Steilküste im Auto gepennt haben.

Great Ocean Road (Tag 1)

22. November 2006

So, nach fast einer Woche komme ich nun endlich mal dazu, über unsere Great Ocean Road-Tour zu schreiben, da ich dank des Hackers mit der schwarzen Seele ja bisher mit Reparaturarbeiten beschäftigt war.

Frank und ich haben uns also mal wieder ein Auto gemietet, nachdem mein Plan, eines kostenlos von Ford zu beziehen, wegen zu großer Nachfrage leider gescheitert ist. Schließlich war langes Osterwochenende und da hatten wohl zu viele Leute dieselbe Idee wie ich.

Diesmal wurde es ein weisser Subaru (Nun, zumindest anfangs war er weiß, hinterher nicht mehr. Aber dazu später mehr!) mit Allradantrieb. Kein großer Geländewagen, sondern eher so Kombi-Format.

Der hat fast genausoviel Spaß gemacht wie der kleine Hyundai von “Tassie”. Dank Allradantrieb hat er ne super Lenkung und ne Menge Vortrieb (2-Liter-Maschine), aber aufgrund der Geländegängigkeit natürlich ein etwas wabbeliges Fahrwerk. Aber so schlimm war’s auch nicht. Zudem hatte er Automatik, so dass Frank und ich uns dabei abgewechelt haben, versehentlich mit dem linken Fuß auf die Bremse zu treten, wo normalerweise die Kupplung ist, was jedesmal in einem Ruckartigen Anhalten mündete.

Nun, der Plan war eigentlich, die Great Ocean Road vom Anfang in Torquai bis zum Ende in Warnambool zu fahren, und danach 2 Stunden gradeaus nach Norden zu fahren in die Grampians (so ein Nationalpark mit Gebrige und Urwald usw). Da es aber am Freitag geregnet hat, haben wir den Plan umgeworfen und die Tour einfach andersherum gemacht. Also erstmal in die Grampians, und auf dem Rückweg über die Great Ocean Road.

In den Grampians sind wir dann erstmal zum höchsten Berg gefahren den es da so gibt, und Frank wollte dann auch unbedingt rauflatschen, weil er in einem Prospekt gesehen hat, dass man da auf der Bergspitze auf die Wolken runterschauen kann. Das klappt aber offenbar nur im Sommer oder nur bei guten Wetter oder überhaupt nur fürs Prospekt, jedenfalls sind wir bei Nebel, Regen, Kälte und Dämmerung völlig nutzlos den Berg raufgestiefelt, haben einen Radiosendemast vorgefunden und sind unverrichteter Dinge wieder runterlatscht… :-)

Immerhin konnten wir zwischendurch hochprofessionelles Freeclimbing an einer 2000 Meter hohen Wand machen!!

Blumenmörder

22. November 2006

Ich glaube ich hab die Sonnenblume umgebracht. Heute ließ sie die Blätter herunterhängen und sieht ganz welk aus, hab gestern vergessen, sie zu gießen…

Immerhin eine der drei Sprösslinge hat es aber geschafft, zu blühen und eine kleine Sonnenblumenblüte hervorgebracht. Aber die ist nun auch verwelkt…

Sorry Angela!!! :-(

Wo wir grad bei Monstern sind…

22. November 2006

…ein solches hat der Daniel letztens eingefangen. Mit einer Plastiktüte, sehr mutig. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass dieses Ungetüm Flügel hatte!!! (Ist auf dem Bild leider nicht zu erkennen).

Das ist definitiv die größte Ameise die ich je gesehen habe! Möchte lieber nicht dran denken was passiert wenn die einen mit diesen Monster-Beisserchen in den Hintern kneift, weil man sich die falsche Stelle zum Hinsetzen ausgesucht hat…

Das weisse Wombat…

22. November 2006

…könnte der nächste Horrorschocker im Kino heissen, wenn der Mirco sich entschließen sollte, statt Ingenieur lieber Regisseur zu werden.

Auf jeden Fall hat er sich meinen Aufruf zu Herzen genommen und mein Wombat-Video aus Tasmanien mit der Filmmusik aus dem “weißen Hai” unterlegt und das Ergebnis ist sehr sehens- und hörenswert!

(click HERE)

Böse böse Hacker!

22. November 2006

Wie Einige evtl. bemerkt haben, war über Ostern das blog nicht zu erreichen, und kommt zudem auch noch in völlig neuem Layout daher.
Böse Leute mit schwarzer Seele haben nämlich über eine Sicherheitslücke in der vorherigen Blog-Software einen Hacker-Angriff gestartet und dies hat dazu geführt, dass der komplette Server vom Internet abgeklemmt wurde.

Zum Glück haben wir im Mattschö-Moll-Weg fähige und freundliche Admins, die mich dabei unterstützt haben, das blog technisch komplett umzubauen und so in Zukunft hoffentlich gegen weitere Angriffe abzusichern.

Leider sind dabei alle Kommentare verloren gegangen, aber man muss ja immer die positive Seite sehen - dafür ist das neue Layout doch viel schöner!

Normalerweise…

22. November 2006

…schreibe ich ja keine Zitate hier herein, aber heute habe ich eins gefunden wo ich es mir nicht verkneifen kann.

“Imagine, the german people are so efficient that 12 percent of the country’s workers do not even have to work!”

So kann man selbst die Arbeitslosigkeit schönreden :-)

Auf der Teststrecke…

22. November 2006

…bin ich heute Ford Mustang gefahren. Den kann man eigentlich nur in Amerika kaufen, aber aus irgendeinem Grund steht ein Exemplar davon bei uns herum. Und der freundliche Ingenieur, der damit arbeitet, hat uns den Schlüssel überlassen.

Erstaunlich wie schnell man sich an die Rechtslenkerautos hier gewöhnt, kaum sitzt man mal in einem, wo der Lenker an der richtigen Seite ist, macht man die selbenm Fehler spiegelverkehrt, dass man ständig den Scheibenwischer einschaltet wenn man eigentlich blinken wollte…

Ansonsten hat dieses Auto wirklich eine Menge PS (ich glaube 250).

Nunja jetzt weiss ich ja was ich mir ausser einem GPS und einem Tasmanischen Teufel zu Weihnachten wünsche. Astrid - bitte mitschreiben ;-)

Produktiver Autor

22. November 2006

Ist das eigentlich normal dass da komischer Rauch von meinen Fingerspitzen aufsteigt?

Tasmanien (Teil 1)

22. November 2006

Ich habe jetzt ja schon eine ganze Weile nix mehr geschrieben, und das lag daran, dass der Frank und ich von Freitag bis Montag auf Tasmanien waren. Dort gibt es nämlich viel Natur, aber wenig Internet! Ca. 40% der Inselfläche sind Nationalparks, der größte davon sogar Weltkulturerbe.

Freitags sind wir also gelandet und wollten uns eigentlich einen Geländewagen mieten. Nachdem man uns aber mitteilte, dass man den Kasko-Versicherungsschutz verliert, wenn man nur eine Schotterstraße nutzt anstatt einer Asphaltstraße (und davon gibt es in Australien eine ganze Menge), haben wir dann doch gegeizt und uns einen Hyundai Geiz, äh, Getz gemietet (Fahrbericht s.o.). Welche Leute denken sich sowas aus? Geländewagen vermieten, mit denen man nicht ins Gelände darf - nee is klar!

Damit sind wir dann noch am gleichen Nachmittag zu unserem ersten Ziel gefahren, dem Lake St. Claire am Rande des großen Nationalparks. Da wir unterwegs immer wieder angehalten haben um uns alle möglichen Sachen anzuschauen und Fotos zu schießen (Frank wäre ein guter Paparazzo geworden… Der schießt Fotos im Minutentakt), sind wir dort erst abends angekommen, und zwar bei strömendem Regen.

Nach der Übernachtung im dortigen Hostel sind wir dann am nächsten Tag zu einer Wanderung aufgebrochen. Angesichts des Regens haben wir aber nur eine “kleinere” Runde gedreht, und waren am Ende klatschnass. Leicht angesäuert haben wir dann gelesen dass im Norden der Insel besseres Wetter sein sollte und haben uns dorthin auf den Weg gemacht. Da wir auch hier wieder jede Menge Stopps gemacht haben, waren wir erst abends dort.

Hostel

Übernachtet haben wir in einem wirklich urigen Hostel, das von außen prachtvoll und von innen total heruntergekommen aussah. Daher war es wahrscheinlich auch so billig, aber es war das einzige, wo noch Betten frei waren.

Tasmanien (Teil 2)

22. November 2006

Nun, nachdem das Wetter bisher noch mäßig war, konnte es ja nur besser werden - und das wurde es auch! Direkt am nächsten Morgen ließen wir uns imTourist-Info-Center in Devonport von einer netten und resoluten Dame beraten was wir am besten mit unserem Tag anstellen könnten. Wir sind dann zunächst zu so einer Tropfsteinhöhle gefahren. Dort gab es erwartungsgemäß eine Menge Tropfsteine und zudem einen Führer, der aussah wie ein Junkie auf Entzug, aber durch erstaunliche Fachkenntnis glänzen konnte.

Tropfstein

Danach sind wir dann in so einen Tierpark bzw. Privatzoo gefahren, der u.a. verletzte oder verwaiste Tiere aufnimmt und weiterzüchtet. Da gabs jede Menge Viehzeug zu sehen, u.a. einen Echidna (Igel mit Schnabel), Wombats (Meerschweinchen in Hundegröße), Wallabies (Zwergkänguruhs in Handtaschengröße - nagut der Fairness halber - es gibt unterschiedliche Arten und manche werden immerhin so groß wie Wombats), und Tasmanische Teufel. Und weil die so unglaublich putzig sind, gibts da gleich noch einen Extra-Artikel dazu.

Nachdem wir bei der Teufelsfütterung zugekuckt, pflichtbewusst Koalas und Wombats gestreichelt und auch sonst die Nase voll hatten, sind wir weitergefahren in ein anderes Naturschutzgebiet. Dort liefen die ganzen Viecher aus dem Zoo dann frei herum. Ne ganze Wiese voller Känguruhs und Wombats, die seelenruhig Gras, Wurzeln oder sonstiges ekliges Zeug gefuttert haben (vielleicht Asiatisch???) und sich durch nichts stören ließen… Naja durch fast nichts: VIDEO (Weiß jemand wie ich dieses Video mit der Filmmusik aus “Der weiße Hai” unterlegen kann?) :-)

Noch am selben Abend sind wir dann nach Hobart in den Süden zurückgefahren, weil Franks Flieger zum Ayers Rock schon am nächsten Morgen um 6:00 ging. Wir waren leider erst kurz vor Mitternacht da, so dass wir kurzerhand im Auto gepennt haben.

Tasmanien (Teil 3)

22. November 2006

Nachdem Frank dann weg war, habe ich beschlossen, in den Süden zu fahren, da man mir dort einen “Tree Top Walk” empfohlen hatte, also eine Konstruktion mit deren Hilfe man in den Baumwipfeln des Urwalds herumlaufen kann. Auf dem Weg dorthin führte mich Franks GPS, das er mir freundlicherweise dagelassen hatte, über den Mount Wellington. Ein GPS ist wirklich was tolles, ich will auch sowas! Nun wo ich schonmal da war, bin ich dann auch gleich sportlich auf den Gipfel des Mt. Wellington geklettert. Nagut ich gebs ja zu, es glaubt mir ja sowieso keiner, man konnte mit dem Auto rauffahren.

Wellington

Von da aus hatte man dann auch wirklich eine grandiose Aussicht. Dann bin ich noch zu diesem besagten Tree Top Walk gefahren, und habe für saftige 17$ ein Ticket gekauft das niemand kontrolliert hat - na toll! Auf dem Tree Top Walk habe ich dann die meiste Zeit damit zugebracht mich zu fürchten, denn das ist wirklich ziemlich weit oben und man kann zudem noch ziemlich gut durch den Boden runterkucken und dann kommt erstmal ziemlich lange garnix und irgendwann ziemlich weit unten dann der Boden.

Tree Top Walk

Dann war es Zeit für den Rückflug, und gegen Mitternacht war ich dann endlich daheim…

Getz ist geil

22. November 2006

Sorry - diesen Kalauer in der Überschrift konnte ich mir einfach nicht verkneifen! Wir sind auf “Tassie” ja mit dem kleinen Hyundai Getz herumgefahren, das ist quasi ein Toyota Yaris auf koreanisch. Und ich muss sagen, bis auf kleine Details waren wir auch sehr zufrieden. Was als erstes auffällt, ist das Fahrwerk, das macht nämlich wirklich Spaß - straff & komfortabel. Da kann selbst die schwammige Lenkung den super Eindruck nicht vermasseln, so dass Frank und ich uns gezankt haben wer denn nun mit fahren dran ist. Das zweite, was einem auffällt, ist die wirklich ordentliche Qualitätsanmutung. Die Zeiten, wo es aus Korea nur billigen Plastikscheiß gab, sind wohl vorbei. Kleiner Schönheitsfleck in dieser Hinsicht die Kofferraumabdeckung, die immer wieder aus der Verankerung gerissen ist, aber wer weiss wieviele überforderte Touris das arme Leihauto schon ertragen musste.

Getz

Achso natürlich haben die koreanischen Ingenieure ihre Blaupausen mal wieder verkehrt herum gehalten und das Lenkrad an die falsche Seite geschraubt, aber sowas kann ja mal passieren!

Alles in allem hat der kleine Flitzer einen richtig hohen Spaßfaktor!

Teuflisch

22. November 2006

Seit Sonntag hab ich ein neues Lieblingstier: Tasmanische Teufel! Diese kleinen Viecher haben zwar einen bescheuerten Namen, aber sind einfach absolut putzig. Schade dass der Export leider selbst für Zoos streng verboten ist, so dass die einzigen zwei Teufelchen ausserhalb von Tasmanien in Dänemark leben (Ein Geschenk der Tasmanischen Regierung an Kronprinzessin Mary von Dänemark, die aus Hobart stammt).

Tasmanischer Teufel

Besonders lustig sind die kleinen Dinger, wenn sie sich ums Essen zanken, dann stürzen sie sich im Rudel auf einen Fleischbrocken, fauchen herum und zerren an dem Ding, und sobald einer es gekriegt hat, haut er ab und alle andren hinterher. Angeblich sind dies die Tiere die im Verhältnis zur Körpermasse die stärksten Kiefer haben, so dass die ihre Beute (Wallabies, Wombats usw) mit Haut, Haare und Knochen verspeisen. Und dabei hilft ihnen offenbar dieses gemeinsame Herumgezerre an der Beute (Ruhe in Frieden).

Eigentlich beißen die einen auch in die Hand wenn man mit denen spielen will, aber man kann die am Schwanz hochheben wenn die das versuchen, dann lernen die schnell wer der Boss ist :-)

Fazit ich will so einen. Und ein GPS! Wann ist Weihnachten?

Texas Ranger

22. November 2006

Der Frank ist eben aus Sydney zurückgekommen und hat ein tolles Souvenir mitgebracht :-)

Hut

Blühende Landschaften…

22. November 2006

…gibts jetzt aus der Dose. Nach ewiger Wartezeit macht die erste meiner drei Dosensonnenblümchen langsam die Augen auf :-)

Bluete

Formel 1 (2)

22. November 2006

Heute war der große Tag - das Rennen. Wir hatten ja in der Wohnung von Nathans Schwester in Melbourne übernachtet, damit wir nicht ständig von Geelong aus hin- und herfahren mussten. Nachdem wir also in der der Stadt gefrühstückt hatten, sind wir dann zur Strecke gefahren und haben beim Rennen zugeschaut. Es war wirklich sehr spannend und eines der besten Rennen in letzter Zeit. Direkt vor unserer Nase ist am Anfang eines der Red-Bull-Team-Autos gegen die Wand gefahren (dem Fahrer ist gottseidank nix passiert ausser dass er sich sehr geärgert hat).

Zum Rennverlauf muss man ja nich viel sagen, Schumi der alte Sack packts einfach nicht mehr und Alonso fährt schneller als alle anderen.

Jetzt sind wir endlich wieder daheim, bis auf Frank, der für ein paar Tage in Sydney ist.

Melbourne (3)

22. November 2006

Heute morgen wollte ich eigentlich mit dem Bus zur Arbeit, da das röhrende Wankelmotorauto ja immer noch kaputt ist und der Daniel das zur Werkstatt bringen musste und folglich nicht zur Arbeit fahren konnte. Leider habe ich den Bus genau vor meiner Nase wegfahren sehen. Kurzentschlossen bin ich dann beim Euan ins Auto gesprungen, der mit dem Frank zum Formel 1-Rennen fahren wollte. Dort angekommen haben wir uns erstmall alles angeschaut.

Der Nathan hat es doch tatsächlich hinbekommen, seinen Mower auf der Auto-Show auf dem Grand-Prix-Gelände auszustellen. Das sah ziemlich witzig aus neben all den Supersportwagen!!

Ausstellung

Dann war zunächst son Gokart-Rennen, Oldtimerrennen und schließlich das erste freie Formel-1-Training. Leute das ist vielleicht laut! Die Dinger sind wie Sirenen, die hört man noch richtig laut dröhnen wenn die auf der entgegengesetzen Seite der Rennstrecke rumfahren. Und wenn die an einem vorbeifahren dann ist das selbst mit Ohrstöpseln noch richtig laut und alles ist am vibrieren… Videos gibts HIER und HIER.

Danach sind wir dann in der Stadt was essen gegangen und unverbesserlicherweise waren wir wieder beim Chinesen. Diesmal habe ich Chicken Hainan bestellt. Bekommen habe ich eine gekochte (!) Hähnchenkeule die samt Knochen und Schmodder in Scheiben geschnitten wurde, einen Berg Reis und ein kleines Schälchen mit scharfem Dip. Essen sollte ich das ganze dann mit Stäbchen! Ich weiß wirklich nicht, wie man sowas mit Stäbchen essen soll? Man kann das ja schlecht komplett in den Mund nehmen und dann Knochen&Knorpel wieder ausspucken?

Nunja, weil es zu frustrierend war, dem Frank dabei zuzuschauen wie er sein appetitliches Hühnchencurry verspeist, habe ich dann die Kellnerin nach Messer&Gabel gefragt, und damit war das ganze dann sogar erstaunlich lecker.
Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass Asiatisches Essen immer eklig ist, ich glaube ich bestelle einfach nur immer die verkehrten Sachen. Leute, geht zum Chinesen und bestellt Euch Hähnchencurry, Hähnchencurry oder Hähnchencurry. Das ist super lecker und gesund und lobet und preiset die Asiatische Küche. Nur macht nie den Fehler irgendwas anderes zu bestellen - es sei denn ihr steht auf Kutteln oder Vogelknochenmark… :-)

Osama Bin Laden

22. November 2006

Wir haben auf unserem Trip rein durch Zufall das Geheime Hauptquartier von Al Qaida gefunden! Das befindet sich nämlich nicht in einer Höhle in Afghanistan, sondern in der Richard Street in Melbourne City!

Bomb

Melbourne (2)

22. November 2006

Heute bin ich mit dem Frank in Melbourne gewesen. Morgens habe ich zunächst einen hilfreichen Menschen bei Ford in Geelong aufgesucht, der mir einige Sachen erklärt habe, und bin dann in den Zug gestiegen, in dem Frank auch sitzen sollte. Der hat den Zug leider verpasst und kam dann mit dem nächsten Zug, so dass wir uns in Melbourne getroffen haben.

Melbourne

Wir haben dann die obligatorische Turmbesteigung absolviert und uns Melbourne von oben angeschaut, sind eine Menge Tram gefahren, haben uns das Geburtshaus von Captain Cook angeschaut (Das die Leute in England ab-, und hier wieder aufgebaut haben), haben schonmal unsere Formel 1-Tickets abgeholt, sind schön Essen gewesen und noch auf ein Bierchen in einer Kneipe.

Wir sind sogar in einer pakistanischen Goa-Tram gefahren, ein echtes Erlebnis…

Tram

Tram2

Alles in allem ein sehr netter Tag, aber meine Füße tun jetzt weh…

Die Welt ist klein

22. November 2006

Heute saßen wir in Melbourne nichtsahnend beim Italiener, als ein bekanntes Gesicht hereinspaziert kam. Der Max nämlich, ein Physiker aus meinem Semester… Erst konnte ich es garnicht glauben aber dann hab ich ihn angesprochen und er war es tatsächlich…

Liebe Mitphysiker und -innen, wie bescheuert gering ist bitteschön die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mensch mit dem ich studiert habe, in der selben Stunde, auf der anderen Seite der Erdkugel, nicht nur in der selben Stadt, sondern auch noch in dem selben kleinen Restaurant aufhält? Und das ganze auch noch am letzten Tag seines zweieinhalbmonatigen Aufenthalts dort???

Sachen gibts…

Canberra

22. November 2006

Eigentlich wollte ich ja irgendwann nochmal nach Canberra, der Retorten-Hauptstadt Australiens. Aber irgendwie ist das ganz schön abgelegen, so dass man da mit dem Zug nich hinkommt, sondern nur mit dem Bus oder mit dem Flieger, und das ist mir dann doch zu teuer! Aber wie man hört, ist die schönste Sicht auf Canberra ja eh die im Rückspiegel :-D

Heute morgen…

22. November 2006

…kam nicht Daniels röhrendes Wankelmotorauto, sondern ein anderes. Das röhrende Wankelmotorauto ist nämlich kaputt. Was genau dran ist, weiss niemand, jedenfalls mag das röhrende Wankelmotorauto nicht mehr starten.

Heute hat uns dann ein anderer Kollege gefahren, und gestern hatte Daniel sich immerhin noch das Auto seiner Mitbewohnerin ausleihen können. Aber wenn das röhrende Wankelmotorauto morgen immer noch kaputt ist, fahren wir nicht zur Arbeit.

Das Auto der Mitbewohnerin war übrigens ein Hyundai. Es hat uns auf dem Rückweg eine halbe Stunde gekostet um den Hyundai-Trick herauszufinden, dass man das Auto nur starten kann wenn man gleichzeitig das Kupplungspedal tritt. Sonst startet das nämlich nicht. Einen entsprechenden Warnhinweis gibts aber nirgends, auch kein Warnlämpchen oder sowas! Der Marc daheim hätte das sicher gewusst, aber Daniel meinte schon finster, jetzt sei auch noch das Ersatzauto kaputt…

Besuch…

22. November 2006

…hab ich mal wieder! Der Frank ist nämlich für 3 Wochen angereist. In Planung sind unter anderem das Formel 1-Rennen, ein Wochenende auf Tasmanien und über Ostern fahren wir die Great Ocean Road entlang!

Zeitumstellung

22. November 2006

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist in Deutschland die Zeit umgestellt worden. Hier macht man das eigentlich auch, aber wegen der Commonwealth Games wurde der Zeitpunkt verschoben. D.h. im Augenblick sind es nur noch 9 Stunden Zeitverschiebung anstatt 10. Und am 2. April oder so sinds dann gar nur noch 8 Stunden (da hier ja der Winter anfängt, und nicht der Sommer, wird die Uhr natürlich andersrum verstellt)

Ich finde das alles ziemlich verwirrend…

Der Ball ist rund…

22. November 2006

…oder auch nicht, zumindest wenn man damit Australian Football spielt. Dabei haben der Euan und ich heute zugekuckt. Es handelte sich dabei um ein Saisonvorbereitungsspiel zwischen zwei lokalen Teams (sowas wie Rot-Weiss Olpe…).
Also wenn man “richtigen” Fußball gewöhnt ist, dann erscheint einem das schon ein bißchen sonderbar. Da wäre zunächst die Anzahl an Leuten, die da herumlaufen. Jedes Team hat 22 Spieler, 3 Coaches, einen Headcoach, einen Boten (der den Spielern die Trainerkommandos übermittelt), zudem gibt es 4 Schiedsrichter, 4 Balljungen, eine Horde Sanitäter und natürlich noch eine Horde Spieler auf den Ersatzbänken… Alles in Allem rennen da über 60 Leute auf dem Spielfeld rum! Zudem ist das Feld, genau wie der “Ball”, eiförmig.
Das Spiel an sich lässt dann auch ein gewisses Maß an Ordnung vermissen. Im Wesentlichen läuft das wie beim richtigen Fußball, der Ball muss ins Tor (dafür gibts dann aber nicht einen Punkt, sondern gleich 6). Man darf den Ball, bzw. das Ei, auch mit den Händen fangen & werfen, Tore aber nur “schießen”.
Naja ungefähr die Hälfte aller Spieler steht leidlich positioniert und taktisch herum, während die andere Hälfte, also c.a 20 Leute, hektisch hinter dem Ball herrennen (der aufgrund seiner komischen Form natürlich ständig verspringt und zur Seite hüpft) und versuchen ihn zu fangen und weiterzuwerfen. Das sieht dann mehr nach Nachlaufen im Kindergarten aus als nach seriösem Sport, aber die Jungs haben ihren Spaß dabei!

Nachmittags habe ich dann versucht, mit dem Fahrrad zu einem See zu fahren, der ein bißchen näher ist als Torquai Beach. Nach einer Weile hab ich aber aufgegeben weil der wohl in einem Naturschutzgebiet lag und ich durch Kniehohes Gestrüpp hätte latschen müssen und dafür hatte ich zuviel Schiss vor dem ganzen giftigen Ungeziefer, das hier so rumkriecht.

Wusstet Ihr eigentlich, dass sogar australische Premierminister gelegentlich von Haien gefressen werden? (Naja genaugenommen hat man seine Leiche nie gefunden, also weiss man nicht, ob er vorher schon ertrunken war). Immerhin haben die Aussies ihm zu Ehren eine Gedenkstätte errichtet. Ein Schwimmbad :-D

Wau wau

22. November 2006

Wir haben ja jetzt nicht nur eine Katze, sondern auch einen Hund, genauergesagt eine Huskie-Dame, “Shishka”.
Der Nathan hat die schon seit ca. 15 Jahren, aber bislang hat die noch bei Nathans Eltern gewohnt, da sie dort mit deren Hund seit 15 Jahren zusammengelebt hat und man die nicht trennen wollte. Doch der andere Hund ist leider verstorben, so dass sie nun zu uns gezogen ist.
Shishka
Shishka ist dick, alt und faul und passt somit hervorragend in unsere WG!! Dies kam sehr gelegen bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Aphrael (der Katze), die sogleich einen Buckel machte und sehr mißtrauisch in Richtung Hund starrte. Der war aber zu faul um sich aufzuraffen und blieb einfach gelangweilt liegen. Mittlerweile hat sich das Kätzchen auch ein wenig daran gewöhnt!

Miezekatze

22. November 2006

Heute morgen ist leider mein “Taxi” Danial nicht gekommen um mich abzuholen, da er verschlafen hat (wie er mir später per SMS mitteilte). Ich habe dann spontan beschlossen, daheim zu bleiben und etwas Reiseplanung mit dem Frank zu machen, der mich in 2 Wochen besuchen kommt. Wir werden u.a. nach Tasmanien fliegen und die Great Ocean Road entlangtuckern.

Geholfen hat mir dabei Aphrael, die putzigste Katze der Welt (Beweis HIER!)

My home…

22. November 2006

…is my castle. Auf vielfache Nachfrage hin hab ich mal ein paar Fotos von unserem Domizil geschossen. Da die nicht alle ins Blog passen, gibts die HIER (Seite 1) und HIER (Seite 2)!

Test Drive

22. November 2006

Heute habe ich endlich die ersten Daten gemessen. Dazu haben wir ein Auto auf den Meßstand gefahren, ich hab meinen Laptop angeschlossen und das Ausleseprogramm gestartet. Dann ist der Testfahrer eingestiegen und hat 45 Minuten lang den Doppelzyklus abgefahren. Nachdem er fertig war habe ich dann festgestellt dass das Ausleseprogramm nach ganzen 45 Sekunden die Aufnahme abgeschaltet hat und der Laptop nach 15 Minuten dann in den Standbymodus gegangen ist… Also keine Daten.

Da ich wohl ziemlich frustriert gekuckt habe ob meiner dummen Fehler meinte dann aber der Testfahrer, ich könnte ja selbst mal eine Runde fahren. Und so habe ich dann einen NEDC-Cycle nachgefahren. Dabei läuft auf einem Bildschirm eine Linie entlang und man muss einen Cursor immer auf dieser Linie halten. Und mit dem Gaspedal, also der Geschwindigkeit, steuert man diesen Cursor. Klingt einfach, ist aber ein echtes Geschicklichkeitsspiel. Bei diesem zweiten Durchlauf habe ich dann auch erfolgreich meine Daten aufgezeichnet.

Im Endeffekt war das heute aber nur ein Testlauf, die “richtigen” Tests kommen morgen, aber da ich alle dummern Fehler heute schon gemacht habe kann ja nix mehr schiefgehen!

Vietnamesisch…

22. November 2006

…essen waren wir gestern abend in Melbourne. Bislang hab ich in asiatischen Restaurants immer sehr lecker gegessen und angeblich ist das alles ja auch furchtbar gesund. Entsprechend frohen Mutes habe ich mir dann eine Beef-Chili-Noodle-Soup bestellt. Zunaechst bekamen wir dann aber Tee serviert, den die Gabi fuer mich als Jasmin-Tee identifizierte. Ich habe ihn insgeheim aber Acrylamid-Tee getauft, denn er schmeckte in etwa so wie einen Tag altes Wasser, das man in eine Pfanne voller angebrannter Nudeln gefuellt hat, damit diese zum spuelen aufweichen. So eine Mischung aus angebrannt und feucht.

Naja konnte ja nur besser werden und tatsaechlich, die Suppe war auch sehr lecker, wenn auch etwas eklig, da an jedem Stueck Beef ein mindestens doppelt so grosses Stueck Wabbel/Fett/Knorpel hing. Lecker - bis ich die Tintenfisch-Arme darin entdeckte. Moment, Tintenfischarme in einer Rindfleischsuppe?? Wieder war es die Gabi, die als Schwaebin natuerlich bescheid wusste: es handelte sich mitnichten um Tintenfische, sondern um Kutteln. Baeh!!! Mein Entschluss, dieses widerwaertige Werk mittelalterlicher Kochriten nicht mehr anzuruehren, wankte jedoch, da mein Magen sehr deutlich darauf hinwies, leer zu sein. Und so habe ich dann mit den Staebchen, die man in dem vietnamesischen Restaurant “praktischerweise” zum Suppe-Essen (!) bekommt, noch die Nudeln rausgefischt und mir eingeredet, dass in Nudeln ausser Reis nix (ekliges) drin sein kann…

Fazit: Nie wieder!

Hitzewelle

22. November 2006

38 Grad, schwitz schwitz

Mowerrace II

22. November 2006

Heute war mal wieder Mowerrace. Wir sind bereits gestern abend nach Trairogan (oder so ähnlich) gefahren, was 3h von Geelong weg ist, aber nur 20 Minuten vom Ort des Renngeschehens, und dort wohnt praktischerweise Nathans Patentante. Und seine zwei Patencousinen, wenn man das so ausdrücken kann. Die 3 wohnen in einem echten girls house… da ist alles entweder weiß oder rosa. Und alles riecht nach Parfüm, und überall steht Nippes rum. Und die haben auch die passende Katze, eine fluffige weiße Perserkatze, die zwar sehr süß, aber auch sehr degeneriert ist. Wenn man die fallenlässt, dann plumpst die einfach auf die Seite oder den Rücken, das mit dem auf-die-Pfoten-fallen kriegt die nicht auf die Reihe. Und wenn man die hochnimmt, hat man von der Konsistenz ungefähr einen Wattebausch oder ein Kissen in der Hand, total schlaff :-)

Naja am nächsten Morgen sind wir dann nach Cowwarr (oder so ähnlich) gefahren, ein Kaff wie aus einem amerikanischen Film über das Hinterland entsprungen. Total am Arsch der Welt :-)

Das Rennen war denn wohl auch die Hauptattraktion des Jahres, so in etwa wie das Schürreskarrenrennen in Olpe, alle Welt war da um zuzuschauen.

Bei der ersten Aufwärmrunde ist dann auch gleich mal wieder Nathans Kette abgesprungen, und ich dachte schon jaja das wird wieder derselbe Mist wie beim letzten Mal. Aber dann hat er 3 von 4 Rennen gewonnen, und nur bei dem einen ist ihm in Führung liegend die Kette abgesprungen. Insgesamt hat er somit den 2. Platz belegt. Sein Trecker ist wirklich schnell, und wenn er es endlich mal auf die Reihe bekommt die Kette vernünftig zu spannen dann dauerts auch nicht mehr lange bis er ein Rennen gewinnt.

Es war auch großartiges Wetter dort, und ich habe mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, mir einen ebenso großartigen Sonnenbrand einzufangen. Wer auch immer grad meint, mir auf die Schultern klopfen zu müssen, sollte besser schnell laufen können… :-)

Besuch…

22. November 2006

…ist seit heute da. Die Gabi aus Zürich, die mich schon in Paris besuchen kam, ist mal wieder da und hat ihren Verlobten gleich mitgebracht. Der will nämlich bald in Melbourne seine Doktorarbeit schreiben und hat den Vorstellungstermin mit einer Runde Urlaub verbunden. Am Dienstag fliegen die beiden dann wieder heim!

The DAAC…

22. November 2006

…das ist der “Drinking and Associated Activities Club”, ein Spaßverein wo Nathan und seine Freunde Mitglieder sind (und ich demnächst auch). Mit einigen Leuten aus dem DAAC waren wir gestern in Melbourne feiern, und zwar in einer Limousine!

Limousine

Warum…

22. November 2006

… essen Katzen eigentlich Gras? Aphrael hat das heute gemacht. Und dabei ganz schön putzig ausgesehen :-)

Crash Boom Bang

22. November 2006

Gestern haben wir auf der Teststrecke bei einem Crashtest zugeschaut. Das Auto (ein Ford Falcon, das ist so was ähnliches wie ein Mondeo) war dazu auf einer Art Schiene montiert, die so ähnlich funktioniert woe früher die Carrera-Bahn, und wurde darauf in Richtung Auftreffpunkt gezogen. Das ganze war leider eingezäunt so dass man nicht näher rankonnte als ca. 10 Meter. Tja und dann gabs einen sehr lauten Bums und schon wars vorbei. War leider “nur” ein 40 km/h Crash. Später gab es noch einen mit 64 km/h aber den haben wir nicht mehr gesehen…

Torquai II

22. November 2006

Heute war ich zum zweiten Mal in Torquai am Strand, diesmal allerdings nicht mit dem Fahrrad sondern mit Nathans Pickup, den er mir freundlicherweise geliehen hat. Leider war es ein bißchen bewölkt, was mich aber nicht daran gehindert hat, friedlich einzuschlummern in der leichten Brise… Bis die Flut kam!! Naja man kann ja auch in Badehose Autofahren und nasse Klamotten finden auf der Pickup-Ladefläche einen idealen Platz… :-)

Aussie Burger

22. November 2006

Hier gibts ja einen speziellen Burger, extra für Australier. Mit allem möglichen Zeugs und unter anderem sogar Rote Beete! Schmeckt garnicht mal so schlecht. Nochmal zum Mitschreiben beim McDonalds gibts hier Rote Beete!!

Und erneut…

22. November 2006

…hat mein Schatz zugeschlagen und ihre Vordiplomsprüfung bravourös bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

Mehr Tiere…

22. November 2006

Eine weitere Expedition ins Tierreich Australiens gefällig? Bittesehr. Da wären zunächst die Bullants (Also “Bullen-Ameisen”, ein Name, den ich recht treffend finde), die ihre Zelte vor den Emission Labs aufgeschlagen haben und von denen ich schonmal berichtet habe.

Und dann wäre da noch der handtellergroße “Huntsman Spider” (also Jägerspinne), der ungeachtet seines furchterregenden Aussehens (und Namens) völlig harmlos ist. Ich sehe schon, wenn ich so weitermache, dann kommt Astrid mich doch nicht besuchen. Daher gibts hier noch zwei weitere Bewohner der Teststrecke zu sehen :-) . Jetzt weiss ich auch an wen mich Meister Yoda immer erinnert hat…

Känguruhs

22. November 2006

Heute habe ich endlich Känguruhs gesehen, und zwar gleich in rauhen Mengen. Der Danial meinte, es kann ja nich angehen dass ich immer noch keine gesehen hab, wo die sich doch vermehren wie die Karnickel. Die sind tagsüber im Schatten im Wald, aber morgens und abends kommen sie raus, fressen, und lassen sich dann und wann auch schonmal auf der Teststrecke überfahren. Wir sind dann auf der Teststrecke was rumgekurvt (ich durfte fahren, und abgesehen davon dass ich wg. Automatikgetriebe am Anfang mit dem linken Fuß gebremst habe, was doch arg ruckhaft ist, hab ich diesmal nix falschgemacht). Dort haben wir dann tatsächlich an jeder Ecke Känguruhs gesehen. Die laufen da einfach überall rum, und sehen total niedlich aus.

Angeblich gibt es auf der Teststrecke auch Koalas, aber die verstecken sich wohl besser, so dass ich noch keinen gesehen hab. Ganz im Gegensatz zu den Kakadus, die überall rumfliegen und einen Höllenlärm veranstalten.

Zu den Einwohnern, denen ich gottseidank noch nicht begegnet bin, zählen die “Brown snake” (cliclick), die zweitgiftigste landbewohnende Schlange der Welt (die aber angeblich wenig aggressiv ist), die “Tiger Snake” (cliclick) (weniger giftig, dafür aggressiver), und der “Redback Spider” (cliclick) (auch bekannt als “Schwarze Witwe”, aber weniger giftig als die Legende erzählt). Danials Kumpel ist wohl vor kurzem gebissen worden, weil er versehentlich beim rumtasten in einer dunklen Ecke in eine reingefasst hat, und davon abgesehen dass das ziemlich angeschwollen ist, passiert da wohl nicht viel. Ich hoffe trotzdem dass mich keine beißt :-)

Ein schööööner Tag…

22. November 2006

Heute war ein guter Tag! Habe völlig unerwartet das Userinterface von meiner Software fertigbekommen. Nach dem Mittagessen war ich noch am stöhnen weil es nach sooo viel Arbeit aussah und dann kam auch noch jemand und hat meinen PC eine halbe Stunde blockiert. Aber dann hat plötzlich alles wunderbar gefluppt und um halb 4 war ich fertig. Nunja ein bisschen optimieren geht immer noch aber es läuft fehlerfrei!
Dann hat Frank mir noch mitgeteilt dass demnächst noch 2 Studenten ihre Diplomarbeit an demselben Thema machen, dann kriege ich sogar nochwas Unterstützung…

Außerdem scheint den ganzen Tag schon die Sonne, was mich daran erinnert, dass ich schon seit Tagen ein Foto von den tollen Sonnenblumen online stellen wollte. Bislang habe ich, toitoitoi, noch nicht das Gießen vergessen!! Dankeschön Schwesterherz! :-)

Blume2

Fahrstunde…

22. November 2006

…war heute. Ich kriege also morgen meinen offiziellen Teststreckenführerschein, juhu! Eigentlich war das alles sehr unspektakulär. Ich durfte gleich von anfang an fahren, und Nick, der “Fahrlehrer” hat mir alles erklärt. Quasi eine Rundfahrt mal alles ankucken. Gleich am Anfang hab ich anstatt zu Blinken mal wieder in mittlerweile altbekannter Manier die Scheibenwischer angemacht, aber mit dem Schalten hatte ich diesmal keinerlei Probleme!! (Nagut ich geb es zu, es lag am Automatikgetriebe…). Vor lauter Konfusion bin ich dann auch schön auf der rechten Spur entlanggecruist. Aber nach kurzer Zeit hab ich mich dran gewöhnt. Viel mehr gibt es dann auch schon nicht mehr zu erzählen, ausser dass es doof ist wenn man in einer überhöhten Kurve nur 145 km/h fahren darf, weil man dann ständig nach innen driftet…

Dies und das

22. November 2006

Gestern ist unser Neuer eingezogen, namens Manni. Hat seinen Kram vorbeigebracht und ist wieder verschwunden. Will am Mittwoch wohl wiederkommen…

Ansonsten passiert nicht viel daher gibts auch nix zu schreiben!

Autofahren…

22. November 2006

…in Australien ist schwierig. Ich habe das heute zum ersten Mal ausprobiert, da Nathan auf der Rückfahrt zu müde war um 3 Stunden Highway fahren zu wollen.
Also das mit dem Linksverkehr ist wirklich nicht das schlimmste… da gewöhnt man sich automatisch schon dran wenn man immer nur als Beifahrer irgendwo mitfährt. Viel schlimmer ist, dass man ständig mit der rechten Hand in richtung Tür tastet wenn man dort völlig verfehlt nach dem Schaltknüppel sucht, der natürlich links ist. Mit Links zu schalten ist echt nich so einfach wie man denkt, gerade als Rechtshänder. Weiterhin ist es ziemlich dämlich, wenn man 20 Mal den Scheibenwischer anschaltet, obwohl man doch eigentlich blinken wollte. Die Jungs haben so einiges vertauscht in ihren Autos…
Das einzige, was am Linksverkehr selbst blöde ist, ist das Rechtsabbiegen. Das ist ja wie bei uns zu Hause das Linksabbiegen, auf manchen Kreuzungen durch eine extra-Pfeil-Ampel geregelt, auf die man als Europäer aber nicht achtet weil man ja gewöhnt ist, dass Rechtsabbiegen bei Geradeaus-Grün immer ok ist…

Rasenmäher…

22. November 2006

…mähen rasen. Manchmal pflügen sie ihn aber auch um, während sie rasen, wie z.B. beim “Mower-Race” (Rasenmäherrennen), wo ich heute mit Nathan war. Nach knapp 3 Stunden Fahrt kamen wir amAustragungsort, einer kleinen Provinzstadt an. Im Lauf des Tages gab es in jeder der 3-4 Klassen je 4 Qualifikationsrennen und ein Finale.

Mower

Nathan tritt mit seinem Mower in der höchsten Klasse (400 ccm) an. Leider hatte er einen Rabenschwarzen Tag, in Qualifier 2 und 3 sprang jeweils die Kette ab und gleich im 1. Rennen in der 2. Kurve isser rausgeflogen. Im4. Rennen ist er dann ganz vorsichtig gefahren und auch, allerdings abgeschlagen als letzter, ins Ziel gekommen. Nunja er muss wohl noch was an dem Mower arbeiten :-) Ein Video gibt hier.

Mein Praktikum…

22. November 2006

…fängt langsam an, richtig Spaß zu machen! Am Anfang gab es ja noch nicht so viel zu tun, aber mittlerweile mache ich erstaunlich anspruchsvolle Sachen. Was mich dabei am meisten erstaunt, ist, dass sich der Arbeitsstil erstaunlich wenig von dem an der Uni bzw. den Instituten unterscheidet. Ich hätte gedacht an der Uni macht man ganz andere Sachen als im Job, aber eigentlich mach ich hier genau dasselbe. Was gut ist, weil es anspruchsvoll ist und Spaß macht und ich mich gut vorbereitet fühle.

Habe heute angefangen, mich in die Neuronalen Netze einzuarbeiten, was erstaunlich einfach ist. Und weil das alles so gut klappt, darf ich wahrscheinlich in 2 Wochen selber Testreihen auf dem Rollenprüfstand fahren (lassen). Hätt ich nie gedacht.

Außerdem hab ich endlich nen Termin für meine “Fahrstunde”, nächsten Dienstag. Und einen Crashtest kriege ich auch bald zu sehen :-)

Mülltrennung

22. November 2006

wer denkt, dass Mülltrennung eine deutsche Eigen- bzw. Unart ist, der soll mich besuchen kommen. Wir haben hier auch 3 Mülltonnen. Bio, Recycling und Restmüll…

Nur kommen hier scheinbar Plastik, Papier und Glas alles zusammen in eine Tonne

Melbourne

22. November 2006

Heute morgen war ein Ford-Einführungsseminar über Sicherheit und so Zeugs, und zwar in Broadmeadows. Das ist ziemlich weit weg von hier, nämlich im Norden Melbournes, wo ich über 2 Stunden mit dem Zug hingefahren bin. Glücklicherweise war das aber um 12:30 schon zu Ende, so dass ich danach nach Melbourne reinfahren konnte.

Melbourne

Der Stadtkern besteht aus einem rechteckigen Areal voller Wolkenkratzer, gespickt mit historischen bzw. viktorianischen Bauten, sehr nett anzusehen. Habe dann ein paar Postkarten gekauft und ein altes Handy (Ich darf ja verständlicherweise kein Kamerahandy mit zur Teststrecke nehmen, daher hab ich nun eins ohne Kamera gekauft). Dann bin ich heimgefahren und unser neuer “Dritter Mann” in der WG hat sich vorgestellt. Pete, ein Architekturstudent im letzten Jahr, macht einen sympathischen Eindruck.

Australian Horror

22. November 2006

Wir waren ja beide sehr traurig, der Tobi und ich, als die Bia ausgezogen ist. Aber ein Gutes hatte es dann doch: wir konnten endlich diesen unsäglichen Geschirr-Abtropfständer aus Holz entsorgen. Holz in der Küche ist nämlich einfach eklig. Es gammelt vor sich hin, saugt sich ständig mit brackigem Wasser und Essensresten voll, müffelt und ist durch und durch unappetitlich. Nunja zu meinem Entsetzen musste ich feststellen dass es hier in der WG genau denselben Ständer gibt. Exakt das gleiche Modell aus exakt dem gleichen, feuchtfaulen Holz… ES VERFOLGT MICH!

Bia nicht böse sein is nur Spaß :-)

Edit: gerade wo ich diese Zeilen geschrieben hatte und zurück in die Küche ging, holt Nathan Astrids Käsereibe aus dem Schrank. Ebenfalls genau dasselbe Modell. Nur in furchtbar rostig… Auf mein entsetztes Gesicht hin meinte Nathan nur, er hat rausgefunden dass man das Ding lieber nicht in die Spülmaschine tut…

Also wer mich kennt, weiß, dass ich wirklich nicht pingelig bin, was Küche, Spülen usw. angeht, gell Tobi. Aber die WG-Küche hier ist Mutters Alptraum! Als ich eingezogen bin habe ich den Fehler gemacht, einen der Töpfe zu öffnen der da rumstand. Buärks so nen Gestank hab ich noch fast nie gerochen. Der matschige Brei darin waren wohl vor Wochen mal Nudeln gewesen :-D

Burger King…

22. November 2006

…heißt hier Hungry Jack’s

Hungry

So wohne ich

22. November 2006

Dies ist mein kleines aber feines Reich. Ein Bett ein Schrank ein Tisch.

Zimmer

Pushbike

22. November 2006

Heute bin ich mit dem “Pushy” (Bzw. Pushbike, Australisch für Fahrad) zum Strand gefahren. Eigentlich wollte ich auf der berühmten Great Ocean Road entlangradeln, aber als ich endlich in Torquai angekommen war, das den Beginn der GOR darstellt, war ich schon anderthalb Stunden unterwegs gewesen, weil ich die Entferung etwas unterschätzt hatte.

Bike

Ich bin nämlich bestimmt eine Stunde lang auf einem schnurgeraden Highway entlanggeradelt (Tja - wer kann schon von sich behaupten, eine Stunde lang mit dem Fahrrad auf der linken Spur einer Autobahn herumgefahren zu sein. Reminder - die Aussies haben ja Linksverkehr)!

Also ich dann in Torquai war habe ich erstmal “einheimische Küche” genossen beim großen M und mich dann an den Strand gelegt (watch here. Dann hab ich zunächst gedacht es ist zu spät um mich noch weiter von Geelong zu entfernen, denn ich will ja auch noch zurück, also fahre ich einfach an der entgegengesetzten Richtung am Strand entlang, wieder Richtung Geelong. Aber da war nach kurzer Zeit dann nur noch so eine Sandstraße und das kam mir dann zu spanisch vor, dann bin ich den ganzen Weg wieder auf dem Highway zurückgeradelt. Erstaunlicherweise hab ich dafür, trotzdem mir durchtrainiertem Supersportler *räusper* alles wehtat, nur eine Stunde gebraucht. Irgendwie ging es mehr bergab obwohl das eigentlich unmöglich ist, schließlich liegen sowohl Torquai als auch Geelong am Meer…

Prollo

22. November 2006

Mein Mitbewohner Nathan hat seine Unterbodenbeleuchtung wieder unter dem Rasenmäher weggemacht und wir haben sie grad wieder unter den “Ute” (also Kleinlaster) montiert. Sieht echt voll prollig aus (siehe hier P.S.: Das Video ist irgendwie vermurkst, das Bild ist nämlich schneller als der Ton. Man erkennt aber trotzdem alles)!

Mein Schwesterherz…

22. November 2006

…hat mir was tolles nach Australien mitgegeben, nämlich eine Blume-in-der-Dose. Und die funktioniert tatsächlich :-)

Blume

Glückwunsch…

22. November 2006

…an Astrid, die wider ihrem eigenen Erwarten ihre Theo-Klausur bestanden hat! Jetzt kann ja nix mehr schiefgehn B-)

Australien

22. November 2006

Ich habe ja jetzt schon eine ganze Reihe Dinge aus Australien berichtet, aber das alleroffensichtlichste habe ich bisher natürlich vergessen. Wie ja jeder weiß, ist Australien ja auf der anderen Seite der Erdkugel, was dazu führt, dass hier alles auf dem Kopf steht. Wir laufen also sozusagen an der Decke entlang. Das ist schonmal ein bißchen furchteinflößend, wenn man nach unten kuckt und meilenweit nur das Weltall sehen kann!
Außerdem ist es ein wenig lästig dass einem ständig das Blut in den Kopf schießt wenn man so kopfüber rumläuft. Ansonsten kann man damit aber ganz gut leben. Nagut beim Pinkeln muss man ein bißchen aufpassen……..

Daniel

22. November 2006

Ich habe heute jemanden gefunden, der mich immer mit zur Arbeit nehmen kann. Der heißt Daniel und wohnt ungefähr drei Häuser weiter. Ein großartiger Zufall! Daniel ist Testfahrer, allerdings von der eher unspektakulären Sorte. Er muss die nigelnagelneuen Autos, die auf der Teststrecke ankommen, erstmal einfahren, d.h. 3000 km mit max. Tempo 100 auf dem Rundkurs rumkurven. Danach sind die erst eingefahren und die eigentlichen Tests damit können beginnen. Das macht dann aber irgendwer anderes.

Daniel hat mich heute mal ein bißchen auf der Strecke mitgenommen und mir die ganzen unterschiedlichen Teststrecken gezeigt. Da gibt es wirklich alles nur erdenkliche! Den Hochgeschwindigkeitsrundkurs mit überhöhten Kurven, eine ganz normale Landstraßenstrecke, Schotterpisten, Buckelpisten, Offroadpisten, Salzpisten für Rost, Schleuderplätze mit 1001 unterschiedlichen Belägen und was man sich sonst noch alles so ausdenken kann…

Vormittags war der Präsident von Ford Australia da und hat einen Vortrag gehalten über die allgemeine Lage usw, war ziemlich interessant.

Privat fährt Daniel mit einem uralten Mazda RX-2 herum, Baujahr 1973. Das Ding hat einen Wankelmotor, sowas hab ich vorher noch nie gesehen. Echt interessant.

Um auf der Teststrecke rumfahren zu dürfen, braucht man nen speziellen Führerschein (genaugenommen gibt es da 4 verschiedene, die nach Risikoleveln abgestuft sind. Z.B. Level 1 darf man nur bis 145 mk/h und keine Brems- oder Schleudertests usw machen, und erst ab Stufe 3 darf man auf den Hochgeschwindigkeitskurs). Ich habe erfahren dass ich den wahrscheinlich machen darf!!! Natürlich nur Level 1. Erstmal ;-) . Habe heute schon den Theorieteil absolviert, jetzt muss sich der Typ melden und eine Stunde Fahrunterricht mit mir machen, dann war’s das.

Ansonsten warte ich immer noch auf Matlab, und beschäftige mich bisher mit dem Übersetzen einiger Dinge von Deutsch auf Englisch.

Australische Ameisen…

22. November 2006

…sind wirklich furchteinflößend!
An der Bushaltestelle an der Teststrecke ist ein Ameisennest. Die Mistviecher sind echt riesengroß, so geschätzte 3 cm lang. Ungefähr so wie ein kleinerer Grashüpfer von der Größe. Wenn man genau hinkuckt kann man sogar die monströsen Greifzähne sehen, die sind mindestens 2 Millimeter lang. Meine Kollegen haben gesagt, die beißen nicht nur, sondern die können auch mit Gift “schießen” bzw. spucken. Wenn man mit dem Fuß neben dem Nest fest aufstampft, kommt sofort eine kleine Armee monströser Riesenameisen angelaufen um nach dem rechten zu schauen!
Ich habe mir vorgenommen mal eine einzufangen und ein Foto zu machen, aber ich mag da nicht so einfach reinlangen, angeblich schwillt so ein Biss schonmal an wie ein Tischtennisball wenn man Pech hat…

gestern…

22. November 2006

…bin ich nicht zum Bloggen gekommen. Das lag erstens daran dass nix nennenswertes passiert ist, und zweitens daran dass wir abends bei einem Kumpel von Nathan waren, der sein Rasenmäher-Renndingsbums repariert hat. Das hat aber nicht wie geplant, bis halb 9 gedauert, sondern bis 11 Uhr. So dass ich danach einfach nur noch ins Bett gefallen bin.

Mein erster Tag…

22. November 2006

…bei Ford war eher unspektakulär. Nathan war so nett, mich morgens zu Ford Geelong zu bringen (das ist nicht mein Arbeitsplatz, der ist ne halbe Stunde außerhalb an der Teststrecke, aber die Personalabteilung ist da). Das Tor war noch zu um fünf vor acht, und als dann um acht ein Sicherheitsmensch das Tor aufgemacht hat, bin ich einfach mit allen anderen reingelatscht, nicht ohne den nächstbesten Typ zu fragen, wo’s zur Personalabteilung geht (auf Englisch “Human Resources”, also “Menschen-Vorrat”…). Dort angekommen hab ich dann eine Sicherheitseinweisung gekriegt und sie haben ein Gangsterfoto für den Werksausweis geschossen.

Dann bin ich mit dem nächsten besten Laster, der grad eh fuhr, mitgefahren zur Teststrecke. Die ist wirklich groß. Und wenn alles gut geht krieg ich einen Teststreckenführerschein. Und wenn es WIRKLICH gut läuft darf ich evtl sogar mal darauf rumpesen :-)

Außerdem kann man dort ab und zu bei Crashtests zuschauen was ich sicherlich machen werde.
Zunächst war aber mal ein Meeting und danach hab ich mich nur ein wenig eingelesen. Morgen gibts vielleicht was mehr zu tun!

Biergeflüster

22. November 2006

An dieser Stelle möchte ich mal mit einem Vorurteil bzw. Gerücht aufräumen, das ich bislang immer für wahr gehalten habe: nämlich dass man “Ale”, also diese Englische Version von “Bier”, immer auf Zimmertemperatur trinkt oder wie man auf gutdeutsch sagt PISSWARM.

Die Australier jedenfalls stellen Ihr Ale so wie es sich gehört in den Kühlschrank und es schmeckt ziemlich gut!

Mower race

22. November 2006

Nachdem wir gestern abend ein bißchen durch die Bars von Geelong gezogen waren (allerdings auch recht früh wieder daheim waren), hat mich heute Euan abgeholt, der beste Kumpel von Nathan. Zunächst waren wir am Hafen, wo es ein Bootsrennen mit diesen Powerboats gab (watch here), und danach sind wir noch zu so einem Motocross-Rennen gefahren (watch here). War beides sehr nett.

Boat

Zwischendurch haben wir noch Euans Mutter getroffen, die mich gleich mal zum Essen “demnächst” eingeladen hat; mal schaun ob das wie in Frankreich nur eine Höflichkeitsformel ist oder ob sie’s ernst meint. Jedenfalls war sie außerordentlich nett. Außerdem kennt sie einen Qantas-Piloten in Cairns, der ein Segelboot besitzt und meinte, da sollten Astrid und ich mal hingehen!
Dann hat mir Euan noch von dem kleinen Geheimnis von Nathans Auto erzählt. Obwohl das nur ein unspektakuläres Ute ist (Click for Image) (das scheint das Australische Wort für Pickup zu sein), das ungefähr den Prollfaktor eines Sprinter-Lasters von der Stadtreinigung besitzt, hat er darunter eine Prollo-Unterbodenbeleuchtung montiert! Die spinnen die Aussies :-) . Und die Krönung ist, die beiden fahren regelmäßig “Mower-Race”, d.h. Rennen mit aufgemotzten Rasenmähertraktoren. Wirklich witzig. Und Nathan hat an irgendeinem Tag mal die Unterbodenbeleuchtung von seinem Ute unter den Traktor montiert und dann sind die beiden damit in die Stadt Cruisen gegangen! Schade das hätte ich echt gerne gesehen… :)
Leider hat sich mein Sonnenbrand nun auch auf meine Arme ausgedehnt… Ab jetzt lauf ich nur noch im Wintermantel rum!!!

Aphrael…

22. November 2006

…ist meine andere Mitbewohnerin, und zwar eine sehr anstrengende. Die ist nämlich erst 1 Jahr alt und noch dementsprechend verspielt. Aber total süß….
Aphrael

From Sydney to Melbourne…

22. November 2006

…to Geelong.
Also bin ich dann abends zum Hauptbahnhof von Sydney gefahren um meinen Zug nach Melbourne zu kriegen. Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass wegen eines technischen Problems der Zug an diesem Abend und während der ganzen folgenden Woche nicht fährt. Aber gottseidank gab es ha ersatzweise einen Busservice, der nicht einmal länger brauchte! Das mag für deutsche, ICE-verwöhnte Verhältnisse ungewohnt klingen, aber die Australischen Züge sind alle gefühlte 30 Jahre alt und fahren so um die 100 km/h.
In dem Bus ließ es sich auch erstaunlich gut schlafen, davon abgesehen dass der Mensch hinter mir (krankheitsbedingt?) die ganze Zeit am schnaufen, schmatzen und schnarchen war.
Von Melbourne (dem nach zu urteilen, was ich davon gesehen habe, eine ausgesprochen häßliche Stadt) aus bin ich dann mit einer Art S-Bahn nach Geelong gefahren und wollte eigentlich mit dem Bus weiterfahren, aber als ich die verlockenden Taxis herumstehen sah hab ich halt ein Taxi genommen.

Aus dem Taxi heraus hab ich dann meinen Mitbewohner Nathan angerufen, der grad garnicht zu Hause war und meinte er würde so schnell es geht heimkommen (was er dann auch getan hat). Nathan ist definitiv eine der Hauptattraktionen Australiens, ein äußerst sympathischer Mensch, der sich nahtlos in meine lange Tradition höchst unterhaltsamer und liebenswerter Mitbewohner einreiht.

Seitdem hab ich schonmal die Stadt angeschaut, und von der Nachbarin ein Bett geschenkt bekommen und Playstation gespielt und das Internet eingerichtet. Es gibt hier tatsächlich DSL, allerdings hat Nathan in diesem Monat wohl schon sein 10GB-Limit erreicht, so dass das Internet momentan etwas langsamer ist als der Name DSL vermuten lassen würde… Immerhin kann ich von meinem eigenen PC aus meinem eigenen Zimmer heraus surfen! Nathan hat ganz unkompliziert mit Hammer&Schraubenzieher ein Loch in die Wand gehauen so dass ich ohne weitere Anschaffungen mit meinem Crossoverkabel über seinen PC ins Internet kann.

Überhaupt sind die Australier allesamt die mir bisher begegnet sind, ungeheuer liebenswert und hilfsbereit. Jeder versucht sofort mit einem ins Gespräch zu kommen, egal ob im Shop oder am Bahnhof, fast niemand hat griesgrämige Laune… Der Taxifahrer der mich zu Nathan gebracht hat, hat mir nicht nur die ganze Fahrt über stolz die “zahllosen” Attraktionen Geelongs gezeigt sondern mir direkt angeboten, mir morgen einen Tourist Info Stadtführer in den Briefkasten zu schmeißen als ich ihn gefragt hab wo ich nen Stadtplan herkriege. Echt nette Menschen!

Sydney von oben

22. November 2006

Wer mich kennt, weiß, dass ich in jeder Stadt die ich so besuche, auf irgendwas raufklettern muss (bevorzugt das höchste greifbare Gebäude), um mir die Sache einmal von oben anzuschauen. So auch hier; gottseidank hat das Touristenministerium das vorausgahnt und den Sydney Tower gebaut, eine Art Fernsehturmähnliches Gebilde mitten in der City.

Bevor man da raufgeht, wird man zunächst genötigt, eine Oz-Tour mitzumachen (”Oz” wohl wegen Ozeanien, aber die Wortähnlichkeit zu “Tortur” ist wohl auch kein Zufall), die doch etwas befremdlich anmutet. Man wird nämlich in bester Phantasialand-Manier in ein 3D-Kino mit beweglichen Sitzbänken gesteckt und lässt ein kleines Australien-Werbefilmchen über sich ergehen. Das ganze ist eigentlich ganz nett gemacht, man erlebt ne Rafting Tour, wird von einem Krokodil gejagt usw., wirkt aber absolut bizarr, wenn man doch eigentlich nur auf den Turm raufwollte…

Einmal oben angekommen wird man dafür aber entschädigt, denn der Ausblick ist super. Sydney ist riesig. Ich dachte immer, das sei eine eher “kleine” Metropole, so wie Venedig oder München, aber ich glaube, Sydney ist in actually* größer als Berlin!

Von einem Führer bekam man dann auch alles erklärt, inklusive allerlei Anekdoten. Z.B. gab es diesen…

Tower

…Turm zu sehen. Wem der bekannt vorkommt, das ist der Turm, in den im Film “Matrix” der Helikopter kracht und wo die Glasfassade diese Wellen wirft.

Tja, nun bin ich nach einem kleinen Spaziergang durch Kings Cross wieder im Garten des Hostels und warte darauf, dass mein Schatz sich einloggt!

*Warum gibt es keine richtige deutsche Übersetzung für “actually”? Das ist so ein praktisches Wort!

Australisches Geld…

22. November 2006

…ist komisch. Genau wie die Werbung.
Die Australier haben das mit der Größe nämlich irgendwie vermasselt.
erst kommen 5- und 10-Cent Stücke die so sind wie man das erwartet (ca. 5 Eurocent und 20 Eurocent-Größe). Dann kommen zwei gigantische Münzen, nämlich 20 cent (ungefähr anderthalbmal so groß wie ein Euro) und 50 Cent (so groß wie Helgoland).
Als wär das noch nicht bescheuert genug, gehts dann wieder runter, das 1-Dollar-Stück ist etwas kleiner als ein Euro, und das 2-Dollar-Stück ist - ungelogen!!! - kleiner als ein 2-Eurocent-Stück. Zum Mitschreiben, die wertvollste Münze ist die kleinste.
Die spinnen, die Aussies!

Schweppes

22. November 2006

Erstaunterweise stelle ich fest, dass in den Cola-Automaten hier durchaus nicht nur Coke, Coke light und Sprite drin ist, sondern auch Schweppes. Ich dachte bisher immer, das sei was deutsches. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um das bei Astrid so beliebte Bitter Lemon, sondern um Schweppes Orange&Mango. Delicious! Das wird mein neues Hauptnahrungsergänzungsmittel!

Telefonisch…

22. November 2006

…bin ich jetzt unter einer neuen Nummer zu erreichen, da ich mir eine Australische SIM-Karte angeschafft habe: +61 4 1036 1771

Simsen oder Anrufen erwünscht aber wehe, Ihr weckt mich weil Ihr die Zeitverschiebung vergesst!

Achja, Anrufern aus Deutschland sei die 01015 empfohlen, damit ist das Telefonieren nach Australien einigermaßen bezahlbar. Also 01015 0061 4 1036 1771.

Finding Nemo…

22. November 2006

…in the Sydney Aquarium.
Da war ich nämlich heute und habe nicht nur Nemo und seine Freunde gesehen, sondern auch Haie hautnah erlebt. Ein paar Impressionen gibts hier und hier.

Danach hab ich mir bei einer kleinen Tour durch den Hafen und an der Oper vorbei gleich mal einen Sonnenbrand geholt. Das ging ja schnell!

Australische Werbung…

22. November 2006

…ist komisch. Ich kanns schwer beschreiben aber irgendwie ist die “anders” als bei uns. Wirkt irgendwie amerikanischer. Moralischer und gleichzeitig naiver… keine ahnung mir fehlen die Worte.

Nun, gestern war ja erstmal Jetlag-Tag. Nachdem ich um viertel vor 7 (abends) den Kampf gegen den Jetlag verloren und mich ins Bett begeben habe, bin ich innerhalb von 3 Picosekunden eingeschlafen. Und nach 11 Stunden Schlaf von ganz allein um halb 7 morgens aufgewacht - ein Novum in der Geschichte!!!

Heute werde ich wohl mal das Sydney Aquarium besuchen und Haie kucken gehen!

Australischer Kaffee…

22. November 2006

…zum abgewöhnen. D.h. zum garnicht erst angewöhnen, denn bekanntlich mag ich ja eh keinen Kaffee. Da ich aber gerade hart gegen meinen Jetlag kämpfe, dachte ich ich ziehe mir mal am Automaten einen Espresso zur Unterstützung. Habe sogar extra auf “strong” gedrückt.

Was da rauskam spottet jeder Beschreibung. Es sah ungelogen aus wie Tee!!! leicht angefärbtes Wasser mit ein paar Kaffeekrümeln unten drin.

Ich weiß jetzt nicht ob der Apparat kaputt war oder ob das hier normal ist? Ich wollte jedenfalls nicht unhöflich sien und hab mir eine Beschwerde verkniffen… Aber nach einem Schluck hab ich das Zeug weggeschüttet denn das hat geschmeckt wie ein feuchter Aschenbecher!

Sydney

22. November 2006

Tja nun habe ich es geschafft, nach geschätzten 30 und gefühlten 60 Stunden Flug bin ich total verschwitzt und verklebt in Sydney angekommen. Die Reise war zwar anstrengend, aber auch sehr interessant; ich kann jetzt in Dubai und Bangkok ein Fähnchen in meine Weltkarte stecken!

Im Flieger hab ich erstmal 6 Stunden lang Englisch mit meinem Nachbarn gequatscht, bis ich rausfand dass der Deutscher ist und in Rüsselsheim wohnt. Tja so kann’s gehen…

Tja also einmal angekommen hab ich dann den Pickup-Service von meinem Hostel bestellt, und “nur” anderthalb Stunden später war ich dann auch mal im Hostel angekommen. Eine Dusche später fühle ich mich nun auch wieder als menschliches Wesen, und es schwirren auch keine Schmeißfliegen mehr um mich herum (nee ganz so schlimm war’s dann doch nicht…).

Wetter ist super hier, schätze so ca. 25 Grad, angenehme Brise, super!

Leider habe ich im Garten des Hostels zwar jede Menge WLAN-Netze, aber irgendwie kann ich damit nicht surfen. Wer funktionierende WLAN Tips für mich hat wie man das macht, verdient sich ein kühles Bierchen :)

Daher sitz ich nun im Internet Café, und sehe das Geld durch die Finger rinnen. Erwähnte ich schon das Wetter? Nun, es ist ca. 25°, angenehme Brise und ich sitz hier im T-Shirt rum.

Viele andere Reiseerlebnisse gäbe es zu erzählen, z.B. dass Thailand von oben betrachtet aussieht, als hätte der unkreativste Mensch der Welt Sim City gespielt, denn alles, einfach alles ist eckig. Alle Felder identisch eckig, Seen sind alle eckig, Dörfer bzw. Siedlungen auch (und mit je 40 tatsächlich IDENTISCHEN Häusern pro eckiger Siedlung sieht das echt nach Sim City aus).

Tja was soll ich noch erzählen. Schönes warmes Wetter hier, werde wohl mal an den Strand gehen später.

Ein We{r|h}mutstropfen bleibt, denn jemand fehlt hier :-( Ich werde meinen FHM-Kalender von Dir an die Wand hängen und jeden Tag ankreuzen bis zu dem Tag an dem hier RICHTIG die Sonne aufgeht!

Argl!!!

22. November 2006

Jetzt musste ich hier im Internet-Café für saftige 4$ / Stunde meinen eigenen Wordpress-Account hacken weil ich zu dämlich war, mir mein Passwort aufzuschreiben. Zu Hause auf dem PC war das ja auch immer schön bequem im Passwort-Manager drin… Tja hier auf meinem Laptop leider nicht!

Typisch Matthias.

Putty sei dank hatte ich aber Zugriff auf die Wordpress MySQL-Datenbank, harharhar!

Tschüss Honda…

22. November 2006

…musste ich am Donnerstag abend wohl endgültig sagen. Denn ich habe es endlich geschafft meinen tollen kleinen Flitzer (Spitzname Rostlaube) zu verkaufen. Ein Händler ist extra aus Polen gekommen um mit einem Transporter das Auto abzuholen. Ein Hoch auf ebay! Tja so schließt sich der Kreis, bei ebay gekauft und bei ebay auch wieder vertickt. Asche zu Asche usw.

An dieser Stelle möchte ich einfach mal die überlegene japanische Autobauerkunst loben, das am Ende 14 Jahre alte Auto hat mich so gut wie nie im Stich gelassen. Zu Buche schlagen, abgesehen von Verschleißteilen (Bremsen, Reifen, Auspuff), in drei Jahren Laufzeit lediglich ein defekter Zündverteiler, ein Bauteil der Kupplung und eine Achsmanschette, Gesamt-Reparaturkosten unter 500€ incl. Montage. Da kann man nicht meckern! Leider musste ich das gute Stück schnell verkaufen, denn in spätenstens einem Jahr hätte sich der Wagen endgültig in ein kleines Häufchen Rostpulver verwandelt (das Auto hat auf Regen ungefähr so reagiert wie ein Vampir auf Sonnenlicht - es zerfiel spontan zu (Rost-)Staub).

Tja aber wehmütig bin ich nicht denn ich habe jetzt viel mehr Geld zum versaufen und wer braucht schon ein Auto :-)

Koinzidenz…

22. November 2006

…ist, wenn zwei voneinander unabhängige Dinge gleichzeitig eintreten. Oder so. Dachte ich jedenfalls bis Wikipedia mich belehrte: “Die verbreitete Aussage, Koinzidenz sei […] ‘das Zusammentreffen zweier Ereignisse’, erklärt sich aus der ungenauen Anwendung des Begriffes *Ereignis’.”

Warum schreibe ich das alles? Weil ich gestern mal wieder in uralten “ToDo”-Listen rumgeblättert habe, die schon mindestens 3 Jahre irgendwo vor sich hinrotten, und dort entdeckt habe dass ich mir schon seit 3 Jahren das Buch “Fermats letzter Satz” von Simon Singh kaufen wollte. Und heute kriege ich von der besten Mitbewohnerin der Welt genau dieses Buch geschenkt. Wohlgemerkt, ohne dass ich Ihr die Liste irgendwie gezeigt hätte!

Zufälle gibts…

Visum (Wie zum…?!?)

22. November 2006

Ich habe soeben mein Visum für Australien bekommen! Ich bin noch ganz sprachlos! Erst musste ich im elektronischen Antragsstelldingens alle möglichen Daten eingeben, und ca. 1 Minute nachdem ich damit fertig war, fiel das Internet aus. Tja Murphy, diesmal bist Du zu spät gekommen! >:->

Und als das Internet wieder da ist, und ich im elektronischen Antragsstelldingens nachprüfen wollte, ob mein Antrag auch wirklich angekommen ist, steht da schon “Applicant approved” und ich kann mein Visum runterladen!

Tja nachdem für das Visum was ich zuerst anstrebte, die Bearbeitungszeit rund 12-14 Wochen gewesen wären, war ich über die Bearbeitungszeit von wenigen Minuten für das jetzige Visum doch gelinde überrascht.

Da sage nochmal jemand, Computer seien zu nichts nütze!

Trödeln…

22. November 2006

…warn wir heute. Hiermit ist eigentlich alles gesagt. Gaudi ist anders…

In neuem Gewand…

22. November 2006

…präsentiert sich seit heute nicht nur unsere Küche, sondern auch der Blogautor persönlich!

Nicht nur, daß wir nach wiederholten Verzögerungen endlich unsere Küche fertiggestellt haben, auch ein neuer Anzug wurde angeschafft. Heiratsgesuche potentiell ehewilliger Damen zwecklos, da 1. vergeben und 2. chronisch heiratsunwillig.

Des weiteren ist heute mein neuer Laptop per DHL eingetroffen, meine Mitbewohnerin hat ihre erste Diplomprüfung bravourös bestanden und bekocht uns aus diesem Grunde gerade festlich; und heute abend gehen wir in die Sneak-Preview. Tage wie dieser sind einfach fein!

Dieses WE…

22. November 2006

…war mal wieder ein Chorwochenende. Der Chor, das ist der LandesJugendChor NRW, wo ich seit ca. 2001 mitsinge. Ein sehr lustiger Haufen leidlich musikalischer Jungs&Mädels, und ca. 8 mal im Jahr trifft man sich und macht ein Probenwochenende mit 1-2 Konzerten. Einmal pro Jahr gibt es auch eine Chorfahrt, die regelmäßig ein absolutes Lebens-Highlight darstellt. So durfte ich schon eine Tournee nach Sibirien mitmachen, eine Erfahrung für’s Leben, und ein Opernprojekt diesen Sommer, wobei wir “La Traviata” aufgeführt haben. Unvergesslich!
Nunja, dieses Probenwochenende war relativ ereignisreich. Alles kann ich hier garnicht wiedergeben. Unter anderem fand ein Feueralarm in der Jugendherberge statt, weil irgendwelche Pimpfe den Feuermelder angeflämmt hatten. Alle mussten raus aus dem Gebäude (ich bin im Bett geblieben weil ich zu faul war, konnte aber aus dem Fenster gut den Aufruhr vor der Türe beobachten). Nach 5 Minuten durften dann alle wieder rein! Des weiteren gab’s ein Konzert, mehr schlecht als recht; Ärger bei den Choroffiziellen; ein neues schwules Chorpärchen; einen neuen Sänger und in 2 Wochen schon das nächste Probenwochenende!

Heute abend…

22. November 2006

…habe ich alte Schulfreunde wiedergetroffen. Den Roland (Heidelberg), den ich schon seit geschätzen 4 und gefühlten 100 Jahren nicht mehr gesehen habe und den Roland (Bergisches Land), dem man immerhin alle Jahre wieder mal irgendwo über den Weg läuft.
War sehr nett, über alte Zeiten und insbesondere “alte” Leute zu plaudern (die “alten” Leute sind nicht “alt” sondern aus “alten” Zeiten. Wobei, die werden auch langsam “alt” im Sinne von “alt”… aber das ist ein anderes Thema!)
Der Roland (Heidelberg) ist auch Physiker und macht jetzt seine Diss. Der Roland (Bergisches Land) ist Orgelbauer, was ihm aber nicht zusagt und macht daher nun eine Ausbildung zum Verwaltungs(fach?)wird im öffentlichen Dienst, was prägt und passt.
Ein eher ruhiger aber sehr netter Abend!

Unsere neue Küche…

22. November 2006

…macht große Fortschritte. Nachdem wir die Decke und die Wände neu gestrichen haben (und mit Hilfe eines Besens die Wände mit einem tollen Tupfmuster versehen), werden wir uns nun nach einem neuen Fußboden umschauen. Wir träumen von Laminat, denn wie sa(n)gen schon “Brings”: In de Küch Laminat, un im Wunnzimmer Brokat!
Nächste Woche kriegen wir dann noch einen neuen Backofen und müssen uns entscheiden welche unserer zwei Spülmaschinen wir rauswerfen.

Dass diese Luxusküche unser neuer Frauenmagnet wird, zeigt sich zum Beispiel an der Bia, die eigentlich im Dezember ausziehen wollte, das aber jetzt erstmal auf Ende Januar verschoben hat (frühestens ;) ).

Nun denn, anlässlich der Fertigstellung wird es ein epochales Küchenrenovierungs- und Tobigeburtstagsfest geben.

Meine Freundin… (2)

22. November 2006

…hat sich heute gewünscht, dass ich ihren Namen rülpse!!!

Ich liebe sie!

Meine Freundin…

22. November 2006

Ich gehöre zu den Leuten die gerne Knutschflecke verteilen. Sie nicht. O-Ton: “Lass diese altertümliche Form, Dein Revier zu markieren! Ich pinkel schließlich auch nicht in die Ecken Deiner Wohnung!!”

Sie hat ihre Momente, das muss man ihr lassen…

Epochal…

22. November 2006

…ist ein Wort dass ich nie benutzt habe, bevor ich Tobi kannte. Seitdem ist es aber in meinen Wortschatz eingegangen und wird anlässlich solch epochaler Feste, wie letzten Samstag eines stattfand, auch benutzt!

An diesem Tag schloss ich nämlich endgültig mit meinem Lotterleben als Student ab und veranstaltete meine Diplomfeier. Viele nette Leute kamen zu diesem Anlass in die Knautschzone, eine sehr hübsche und empfehlenswerte Örtlichkeit! Weil ausser den netten Leuten auch eine nicht vernachlässigbare Menge alkoholischer Getränke (unredlich!) sowie eine sensationelle selbstgebraute Suppe nebst anderen Leckereien ihren Weg in besagte Örtlichkeit fanden, war die Stimmung dortselbst recht lustig.

So wurden z.B. einige bemitleidensneidenswerte Menschen gesichtet, die sich hintereinander auf den Fußboden setzten und erfolglos versuchten, sich durch rudern vorwärtszubewegen. Andere sollen zu vorgerückter Stunde amouröse Ambitionen verfolgt haben, nur war der Mageninhalt anderer Meinung. Ein besonders blonder Gast harrte vor der Flurtüre aus (die er, bzw. sie, für die Klotür hielt) und wartete geduldig darauf, dass diese doch endlich aufgehen möge und das Klo frei würde. Die exklusive und ausgesuchte Qualitätsmusik trug natürlich auch ihren Teil zum Gelingen der Feierlichkeit bei - ein dickes Dankeschön hierfür geht an den Tobi!

Alles in allem war es ein sehr lohnenswerter Abend. Aha - der aufmerksame Leser ahnt schon: es gab auch Geschenke! So z.B. ein Headset, eine Collage mit sentimentalen Fotos, Tiramisu, einen Wecker, ein Einsteinbuch, sensationellen Schokokuchen (ca. 1000 kcal pro Gramm), den Playboy 400 und diverse leckere Alkoholika!

Nun ist es leider vorbei, ein Gefühl wie Aschermittwoch, aber a pro pos Mittwoch - da ist Shuttleparty und das wird vielleicht schon die nächste Möglichkeit zur Anwendung des Wörtchens “epochal”!

Hello World!

22. November 2006

Black Holes are where god divided by zero!